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Jena: Für den Ernstfall! In diesem Bunker funktioniert noch alles

Jena: Für den Ernstfall! In diesem Bunker funktioniert noch alles

© IMAGO / pictureteam

Scholz sehr besorgt über Angriff auf Atomkraftwerk

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat mit großer Besorgnis auf den russischen Angriff auf das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja reagiert. Er habe in der Nacht mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert, sagte Scholz bei einem Besuch des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr.

Jena. 

Wegen des Ukraine-Kriegs geht auch bei vielen Menschen in Deutschland die Angst um. Könnte der Krieg auch zu uns kommen? Und wenn ja, wo verstecke ich mich dann am besten?

In der Nähe von Jena gibt es da wohl einen geeigneten Ort: Das ehemalige Waffendepot im Rothensteiner Felsen in der Nähe von Jena könnte im Ernstfall ein möglicher Schutzbunker sein, berichtet die „Thüringer Allgemeine“.

Jena: HIER bist du im Ernstfall geschützt

Das Stollensystem in Rothenstein gilt als einer der sichersten Bunker Thüringens! Dank massiven Türen und meterdicken Sandsteinschichten ist man dort von der Außenwelt abgeschottet. Es soll erdbeben- und anschlagsicher sein.

Jena: Bunker wird von Sicherheitsdienst überwacht

Ein Sicherheitsdienst überwacht das leerstehende und etwa 5,5 Kilometer lange Stollensystem. Demnach gibt es hier Strom und auch Sanitäranlagen.

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Seit 2003 gehört das Objekt der „Der Berg Datastorage GmbH“. Deren Chef Jörg Heitmann sagte der „Thüringer Allgemeinen“, dass der Bunker zum Schutz zur Verfügung stehe, wenn es nötig sei. „Wenn der Rothensteiner Bürgermeister den Schlüssel haben will, kann er ihn jederzeit haben.“

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Das ist Jena:

  • seit 1236 ist Jena als Stadt urkundlich bekannt
  • zweitgrößte Stadt in Thüringen
  • weltweit bekannt durch das Zeiss-Mikroskop
  • die Friedrich-Schiller-Universität Jena wurde bereits 1558 gegründet
  • sie ist mit mehr als 16.000 Studierenden die größte Uni Thüringens

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Jena: Stollensystem gilt als sehr sicher

„Aber alles, was man zum Überleben braucht, müsste man mitnehmen“, sagt Heitmann. Das Objekt gehöre sogar „zu den Sichersten in Europa“. Zu welcher Idee das einmal einen US-Amerikaner verleitete, liest du in dem Artikel der „Thüringer Allgemeinen“. (cf)