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Jena: Harte Wochen stehen bevor! DARAUF müssen Anwohner verzichten

Jena

Das ist die „Lichtstadt“ Thüringens

Das kann ja heiter werden! Ganze sechs Wochen müssen sich Nahverkehrs-Kunden in Jena auf einige Einschränkungen gefasst machen.

Der Grund dafür sind die größeren Straßenbahnen, die ab dem nächsten Jahr durch die Stadt kurven sollen. Wegen ihnen müssen einige Gleise umgebaut werden. Viele Menschen in Jena müssen jetzt wochenlang Bus statt Bahn fahren.

Wochenlange Einschränkungen im Nahverkehr in Jena

„Wir bedauern es sehr, dass diese Einschränkungen notwendig sind“, sagte Jenaer Nahverkehr-Chef Anderas Möller. „Wir bitten alle Fahrgäste um Verständnis und Zusammenhalt während der sechs Wochen.“

Betroffen ist das Gleisdreieck in Lobeda-Ost. Dort wird zwischen dem 19. September und dem 30. Oktober ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Weil Busse aber mehr Personal brauchen als Bahnen, werden sich die Fahrtzeiten im entsprechenden Zeitraum etwas verändern. Es soll aber jederzeit ein solider Takt erhalten bleiben, so Möller.

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Nahverkehrskunden in Jena müssen sich auf einige Einschränkungen gefasst machen. (Symbolbild) Foto: IMAGO / imagebroker

Das sind die Änderungen in den Straßenbahnlinien in Jena ab Montag, 19. September:

  • Linie 1: Fährt zwischen Emil-Wölk-Straße – Lobeda-West – Göschwitz – Stadtzentrum – Zwätzen.
  • Linie 2: Fährt montags bis freitags zwischen 06:00 und 19:00 Uhr im 20-Minuten-Takt.
  • Linie 3: Verkehrt zwischen Lobeda-West und Winzerla.
  • Linie 4: Entfällt.
  • Linie 5: Verkehrt montags bis freitags zwischen Ernst-Abbe-Platz und Lobeda-West über Göschwitz.

(Quelle: Jenaer Nahverkehr)

Einen Schienenersatzverkehr wird es demnach für die Linie 3 zwischen Lobeda-Ost und Lobeda-West geben. Auch für die Linie 5 fahren Busse und zwar zwischen Lobeda-Ost und Stadtzentrum. Achtung: Die Haltestellen Burgaupark und Sparkassenarena entfallen dabei.

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Die Fahrplanänderungen im Einzelnen findest du auch auf der Homepage des Jenaer Nahverkehrs (hier geht’s weiter).

Deswegen wird gebaut

Während der Baumaßnahme wird das Gleisdreieck in Lobeda generalüberholt. Sechs Weichen werden ersetzt, daneben auch drei Gleiskreuzungen und alle dazwischenliegenden Gleise.


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Der Bahnsteig an der Haltestelle Lobeda-Ost wird komplett neu gebaut – alle anderen werden am Steig etwas „abgesägt“, damit die neuen, breiteren Straßenbahnen dort auch durchfahren können.