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„Fernsehgarten“-Star bekommt Post nach der Sendung – „SEHR schrecklich“

Er war der heimliche Star der vergangenen „Fernsehgarten“-Ausgabe: Riccardo Simonetti. Zwar war der Entertainer dieses Mal nicht als Co-Moderator von Andrea Kiewel, sondern „lediglich“ als Gastgeber seiner neuen Show „Glow up“ im Einsatz. Für ordentlich Farbe im Programm sorgte der „Fernsehgarten“-Star aber schon alleine durch sein schillerndes Outfit im Stile eines pinken Schmetterlings. Das jedoch […]

© IMAGO / Eibner

Fernsehgarten

Das ist der ZDF-Fernsehgarten.

Er war der heimliche Star der vergangenen „Fernsehgarten“-Ausgabe: Riccardo Simonetti. Zwar war der Entertainer dieses Mal nicht als Co-Moderator von Andrea Kiewel, sondern „lediglich“ als Gastgeber seiner neuen Show „Glow up“ im Einsatz.

Für ordentlich Farbe im Programm sorgte der „Fernsehgarten“-Star aber schon alleine durch sein schillerndes Outfit im Stile eines pinken Schmetterlings. Das jedoch kam nicht bei allen Zuschauern im ZDF gut an.

„Fernsehgarten“: Schock-Nachricht für Riccardo Simonetti

Auf Instagram teilt Riccardo einen Screenshot der Hass-Nachricht. Dort schreibt ein Mann namens Ralf: „Muss das sein? Es darf ja von mir aus jeder seine Vorliebe leben, wo und wie er will, aber bitte alles in einem Rahmen. In einer Familiensendung, wo vielleicht auch Kinder mit einem normalen Werteverständnis zuschauen, sich so darzustellen, finde ich ehrlich gesagt nicht so toll.“


Das ist der „Fernsehgarten“:

  • Der „Fernsehgarten“ läuft stets sonntags gegen 12 Uhr
  • Gedreht wird die Show in Mainz
  • Tickets für die Ausgaben im Jahr 2022 gibt es online

Was genau Kinder mit einem „normalen Werteverständnis“ sind, verriet Ralf dabei nicht. Riccardo Simonetti jedoch wollte gerne auf die Nachricht antworten. Auf Instagram schrieb der 29-Jährige: „Zunächst einmal: Du sagst zwar, von dir aus darf ja jeder leben, wie er will (sehr großzügig übrigens von dir), revidierst deine Aussage aber sofort wieder, indem du einen Bereich für das Ganze aufstellst. In diesem Fall sogar einen sehr geringen. Also eine familienfreundliche Sendung zum Beispiel – das ist dann schon zu viel des Guten. Man darf also sein wer man ist, aber ja nicht zu viel Raum einnehmen. Vor allem Räume, die deiner Meinung nach nur dir gehören sollten. Das hat dann übrigens so gar nichts mit der Offenheit zu tun, die du dir auf die Flagge schreibst, sondern das ist pure Homophobie.“

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Fans und Freunde jedenfalls stellen sich geschlossen hinter Riccardo Simonetti. „Auf diese ‚Normalität‘ von Ralf, können Kinder übrigens gut verzichten! Darum habe ich es aus meinem Wort- und Werteschatz schon lange gestrichen. Es ist nämlich nur deren ‚Normalität’… und was unter dem Deckmantel dieser ‚Normalität‘ Kindern angetan wird, ist oft SEHR schrecklich“, schreibt beispielsweise Ralph Morgenstern. Und Moderator Dominik Porschen antwortet: „Danke für die Worte und deinen alltäglichen Kampf für Sichtbarkeit und Normalität. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.“