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„Tagesthemen“: Durcheinander bei Live-Schalte – ARD-Sprecherin pikiert

In einer neuen Ausgabe der ARD-„Tagesthemen“ wird es für Nachrichtensprecherin Caren Miosga höchst unangenehm.

© Screenshot ARD

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Pures Chaos in der ARD: Bei einer neuen Ausgabe der „Tagesthemen“ hat Caren Miosga ziemlich mit ihren Gesprächspartnern und Gästen zu kämpfen. Die Nachrichtensprecherin muss sich in der Sendung von Sonntag (8. Januar) einiges gefallen lassen.

Dabei ist der Grund für das Durcheinander im „Tagesthemen“-Studio ein äußerst erfreulicher. Die Figuren der „Sesamstraße“ feiern ihr 50-jähriges Jubiläum und sind im Rahmen dieser Feierlichkeiten dazu eingeladen worden, Teil der ARD-Nachrichtensendung zu werden. Blöd nur, dass Caren Miosga die einzige Person im Raum ist, die versuchen muss, die aufgebrachten Handpuppen zu bändigen.

Gast-Reporter verwechselt „Tagesthemen“-Sprecherin Miosga mit Judith Rakers

Mit jeder Liveschalte in die „Sesamstraße“ scheinen Caren Miosgas Nerven stetig mehr strapaziert zu werden. Das liegt nicht etwa daran, dass Figuren wie Wolle oder Pferd keinen guten Job als Korrespondent machen würden, sondern an der Art, wie sie sich vom Publikum verabschieden. Nach einer Liveschalte gibt der Reporter vor der Kamera das Wort bekanntlich zurück ins Studio, wo die Moderatoren der ARD die nächsten Themen präsentieren. In der Sendung um 7.20 Uhr am Sonntagmorgen kommt es in diesen Momenten jedoch zu einigen peinlichen Patzern.

So beendet Wolle seinen Beitrag mit den Worten: „Ich gebe zurück zu Judith Rakers.“ Oops! Da hat das Schaf die Sprecherin wohl mit ihrer ebenfalls blonden Kollegin verwechselt. „Caren Miosga heiße ich, Wolle“, korrigiert sie ihn deshalb umgehend. Doch es sollte nicht der einzige Versprecher bleiben. Nach einer Liveschalte zum Pferd heißt es von ihm: „Wir geben zurück zu Susanne Daubner.“ Sichtlich genervt verdreht die Moderatorin die Augen. „Miosga, mein Name ist Miosga“, stellte die Nachrichtensprecherin den Unterschied zur „Tagesschau“-Kollegin klar. Ein Ende des Fauxpas ist noch lange nicht in Sicht.

Caren Miosga
In einer Sonderausgabe der „Tagesthemen“ werden Caren Miosgas Nerven strapaziert. Foto: Screenshot ARD

„Tagesthemen“-Star Caren Miosga vorgeführt – das steckt dahinter

Als Caren Miosga das Wort wieder an das Reporter-Schaf übergibt, wird sie mit den Worten „Hallo, Frau Maischberger“ begrüßt. Zugegeben, die Verwechslungen werden immer irrer. Caren Miosga lässt den Fehltritt dieses Mal unkommentiert und schaut nur peinlich berührt zur Decke. Der „Tagesthemen“-Sketch ist mittlerweile an Komik nicht mehr zu überbieten. Am Ende der Sendung stürmen die „Sesamstraße“-Stars schließlich das ARD-Studio und gesellen sich zu Miosga hinter das Moderationspult.

Als Wolle sie schließlich mit dem Namen von Anne Will anspricht, reicht es der Journalistin. „Nein, das ist doch nicht richtig!“, platzt es aus ihr. Am Ende nimmt es die Sprecherin selbstverständlich mit Humor, löst den Gag auf und gratuliert der „Sesamstraße“-Produktion zum 50-jährigen Jubiläum.


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Hinter den ständig falschen Namen könnte übrigens ein fieser Scherz der „Tagesthemen“-Redaktion stecken. Denn: Tatsächlich ist Caren Miosga in einem Interview im Januar 2022 mehrfach von ihrem Gegenüber mit falschem Namen angesprochen worden. Im Gespräch mit Ex-Botschafter Wolfgang Ischinger wird sie wiederholt „Frau Slomka“ genannt. Nicht einmal ihr höflicher Hinweis – „Miosga heiße ich“ – brachte den Politiker damals davon ab.