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Bürgergeld: Arbeitsloser Transmann plant Geschlechts-OP – Kosten hat er wahrscheinlich keine

Bürgergeld: In der RTL2-Doku „Hartz und Herzlich“ will Transmann Noah eine Geschlechts-OP. Kosten hat er wahrscheinlich keine.

© RTLZWEI / UFA SHOW & FACTUAL

Hartz und Herzlich & Armes Deutschland: Was ist Fake und was nicht?

Millionen sehen bei den Shows von "Hartz und Herlich" oder "Armes Deutschland" Menschen zu, die ganz unten sind. Wir zeigen in diesem Video, was an den Formaten echt ist und was nicht.

Für Kathleen stehen aufregende Zeiten bevor. Die arbeitslose Rostockerin aus der Sozial-Doku „Hartz und Herzlich“ fühlt sich nicht wohl in ihrem Körper. Und das schon seit der Teenie-Zeit. Kathleen ist sich sicher: Sie ist im falschen Körper geboren.

Die Transfrau aus dem Stadtteil Groß Klein, in dem es zahlreiche Bürgergeld-Empfänger gibt, fasst deshalb einen Entschluss und plant eine Operation, die den Körper männlicher aussehen lassen soll.

Doch davor muss sie noch einige Hürden überstehen.

Bürgergeld: Transmann plant Geschlechts-OP

Ab sofort nennt sich die RTL2-Darstellerin nicht mehr Kathleen, sondern Noah. In der Folge am Montag (12. Februar) erklärt der „Hartz und Herzlich“-Protagonist während eines Besuchs bei seinem Bekannten Damian – ein Transmann:

„Ich habe schon vorher gemerkt, dass ich nicht im richtigen Körper bin, habe mit 12 meistens eher mit Jungs gespielt, mit Autos gespielt. Es war halt ziemlich schwierig, was dieses Thema betrifft. Meine Mutter ist ziemlich entspannt, aber meine andere Seite der Familie ist ein bisschen schwierig gewesen. Dann habe ich gedacht, ich behalte das lieber für mich und mache das mit mir selber aus. Aber wenn die mich nicht so akzeptieren, wie ich bin, dann haben die halt Pech.“

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Mittlerweile will Kathleen öffentlich zeigen, dass sie jetzt Noah ist. „Ich bin jetzt acht Monate schon in der männlichen Rolle. Ich würde daran jetzt auch nichts ändern wollen.“ Noah möchte den Namen auch im Ausweis ändern. Einen „Ergänzungsausweis habe ich schon beantragt, glaube ich, der lässt auf sich warten.“ Neben dem normalen Ausweis mit dem weiblichen Namen hat man dann auch den Ergänzungsausweis mit dem entsprechenden männlichen Namen.


Obendrein benötigt Noah noch einen Therapeuten. Denn bevor es richtig losgehen kann, muss dieser ein ausführliches psychologisches Gutachten erstellen. Erst danach kann mit der Hormontherapie begonnen werden und schließlich auch mit den operativen Eingriffen, die sich Noah so sehr wünscht.

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Noah: „Ich möchte auf jeden Fall Brust-Entnahme machen und alles andere, was dazugehört. Alles, ich mache alles.“ Die Kosten für Therapie und OPs können von der Krankenkasse übernommen werden. Bezahlen müsste der Arbeitslose dann wahrscheinlich nichts dafür.

Die ganze Folge von „Hartz und Herzlich“ kommt am Montag um 17.05 Uhr bei RTL2.