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Netto: Große Änderung in den Regalen – doch Kunden sind skeptisch

Netto: Große Änderung in den Regalen – doch Kunden sind skeptisch

© IMAGO / Michael Gstettenbauer

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Wir alle freuen uns, wenn wir beim Einkaufen etwas Geld sparen können. 10 Tipps, wie man günstig einkauft

Wer derzeit an der Supermarkt-Kasse den Geldbeutel zückt, dürfte in so manchen Fällen aus allen Wolken fallen. Wer sich dann auch noch für Bio-Produkte entscheidet, muss noch tiefer ins Portemonnaie greifen. Auch bei Discountern wie Lidl, Aldi oder Netto bleibt bei einem solchen Einkauf kaum ein Cent zum Sparen übrig.

Doch wer auf Bioprodukte wert legt, hat selten eine andere Wahl. Ebenfalls immer beliebter werden Produkte aus der Region. Aufgrund der hohen Nachfrage ergriff Edeka zuletzt Maßnahmen, um den Wünschen seiner Kunden entgegenzukommen und nahm zahlreiche neue Lebensmittel in das Sortiment auf. Auch das Tochterunternehmen Netto soll deshalb jetzt nachziehen. Doch die Kunden des Discounters sind skeptisch.

Netto führt neue Eigenmarke ein

Obst und Gemüse in der Auslage bei Netto haben häufig einen weiten Weg hinter sich. Mit Nachhaltigkeit haben die langen Lieferketten allerdings wenig zu tun. Das soll sich nun ändern. Nach der erfolgreichen Einführung neuer regionaler Produkte bei Edeka sollen auch die Netto-Kunden die Möglichkeit bekommen, vermehrt lokale und regionale Lebensmittel kaufen zu können.

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Das ist Netto:

  • Gründung 1928, Sitz in Maxhütte-Haidhof (Bayern)
  • drittgrößter Discounter in Deutschland nach Aldi und Lidl
  • knapp 4.300 Filialen, 75.000 Mitarbeiter
  • Umsatz 13,3 Milliarden Euro

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Unter dem Sloagen „Ist das Heimat-Gemüse knackig, war der Lieferweg wohl zackig“ und mithilfe zahlreicher Pappaufsteller, Plakate und einem aufwendigen Werbevideo will das Unternehmen für seine neue regionale Marke werben.

Netto: Kunden zweifeln an der neuen Marke

Laut „Lebensittelzeitung“ sollen unter der Marke „Heimat“ Obst und Gemüse von regionalen Landwirten angeboten werden. Mithilfe einer Deutschlandkarte und einem QR-Code, sollen Kunden schnell und einfach die Informationen der Herkunft einsehen können.

Beispielhaft dafür seien die Rispentomaten, die, anstatt aus Spanien, nun von Bayern aus den Weg in die Netto-Filialen finden sollen. Doch gerade, wenn es um Obst und Gemüse geht, werden die Kunden des Discounters beim Anblick des Werbevideos auf Facebook skeptisch.

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Weitere Infos zu Netto:

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Frisches Obst und Gemüse bei Netto? Für viele Kunden in den sozialen Netzwerken klingt das wie ein Scherz. Mit Frische hätten die Lebensmittel in der Gemüse- und Obstauslage häufig nicht viel gemein. Stattdessen würde faules Obst vor sich hin gammeln.

Ob Netto seine Kunden mit dem neuen Angebot überzeugen kann, wird sich zeigen. Ab Oktober sollen die neuen regionalen Produkte in den Regalen stehen. (kl)