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Hund: Mann kauft Welpe, damit Freundin ihn nicht verlässt – es endet in einem Drama

Hund: Mann kauft Welpe, damit Freundin ihn nicht verlässt – es endet in einem Drama

© IMAGO / imagebroker

Diese 20 süßen Welpen muntern dich auf!

Immer wieder kommt es vor, dass Tierfreunde einen Hund von der Straße retten. Besonders traurig ist es, wenn der Vierbeiner von seinem Herrchen ausgesetzt wurde. Die Gründe für eine Tat wie diese sind zahlreich.

Doch nur in seltenen Fällen kommt die Polizei dem skrupellosen Besitzer auf die Schliche und kann ihn zur Rechenschaft ziehen. Denn einen Hund oder ein anderes Haustier einfach so auf der Straße auszusetzten, ist Tierquälerei. Doch was ein Mann in der Schweiz seinem Hund angetan hat, ist besonders verwerflich.

Hund soll Beziehung retten

Erst vor kurzem legte sich ein Mann aus der Schweiz einen neuen Hund zu. Nicht etwa aus der Liebe zu Tieren oder um einen kleinen Hund aus dem Tierheim zu retten. Nein, der Grund für seinen Spontankauf war die Liebe zu seiner Partnerin. Doch von vorne.

Anfang September kam einem Deutschen, der in der Schweiz lebt, eine grandiose Idee. Um die Beziehung zu seiner Freundin zu retten, wollte er ihr ein ganz besonderes Geschenk machen. Einen kleinen Hund. Also macht sich der Mann auf die Suche, kaufte einen Boxerwelpen und taufte ihn Lotte.

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Fakten über Hunde:

  • Domestizierung fand vor etwa 15.000 bis 100.000 Jahren statt
  • die wilde Stammform ist der Wolf
  • weltweit gibt es etwa 500 Millionen Haushunde
  • allein in Deutschland leben 9 Millionen als Haustiere

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Doch als er seiner Freundin den kleinen Vierbeiner präsentierte, ging die Überraschung nach hinten los. Anstatt die Beziehung zu festigen, zog die Freundin endgültig einen Schluss-Strich und verließ ihn.

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Hund: Mann verstrickt sich in Lügen

Nun hatte der 59-Jährige zwar keine Freundin mehr, dafür aber einen Hund. Doch als der Mann nach seinem Urlaub Anfang September wieder Vollzeit arbeiten gehen musste, fehlte ihm die Zeit, sich um die kleine Lotte zu kümmern. Kurzerhand verfrachtete er sie ins Auto, fuhr rund 40 Kilometer durch die Schweiz und setzte den elfwöchigen Welpen auf der stark befahrenen Winterthurerstrasse zwischen Pfungen und Embrach aus.

Ein Tierfreund fand den Welpen, sammelte ihn ein und brachte ihn zum Tierarzt. Durch den Chip im Ohr konnte der Mann aus der Schweiz als Halter ausfindig gemacht werden.

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Nachdem er zunächst versuchte, sich mit Lügengeschichten und Falschaussagen aus der Misere zu winden, gestand er seine Tat letztendlich vor der Polizei.

Laut „Neue Züricher Zeitung“ bereue der Mann sehr, dass er den Welpen einfach so an der Straße zurückgelassen habe. Nachdem er zuhause angekommen sei, wäre er direkt wieder losgefahren, um ihn zurückzuholen. Vor einem Gericht wurde der Mann zu 3.500 Franken Strafe verurteilt. Umgerechnet entspricht das etwa 3.600 Euro. (kl)