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Aldi, Rewe und Co.: Wegen Bauernproteste! Stehen Kunden plötzlich vor leeren Regalen?

Wer am Montag (8. Januar) bei Aldi, Rewe und anderen Märkten einkaufen geht, könnte wegen der Bauernproteste vor leeren Regalen stehen!

© IMAGO/Martin Wagner

Bauernstreik: Videos aus Berlin und Thüringen zeigen das Verkehrs-Chaos

Protestierende Landwirte legen in vielen Teilen Deutschlands am Montagmorgen den Verkehr lahm. Videos zeigen das Ausmaß des Verkehrs-Chaos.

Große Verwunderung und auch Frust bei etlichen Kunden! Wer bei Aldi, Rewe, Lidl und anderen Märkten am Montag (8. Januar) einkauft, könnte vor manch leerem Regal stehen. Und das ist gerade zu Beginn der neuen Woche nicht üblich, werden die Supermärkte und Discounter doch meist montags mit Waren beliefert.

Doch jetzt könnte es anders kommen. Der Grund: Die Bauernproteste in ganz Deutschland sorgen für versperrte Zufahrtswege. Lkw mit Frischewaren können so die Filialen von Aldi, Rewe und anderen Märkten nicht anfahren, kommen (wenn überhaupt) mit Verspätung an – entsprechend spät werden neue Waren einsortiert und Regale aufgefüllt.

Aldi, Rewe und Co.: Bauernproteste! Stehen Kunden vor leeren Regalen?

Schon am Sonntagabend (7. Januar) gab es erste Blockade-Aktionen für Discounter-Riese Aldi. In Sachsen versperrten mehrere Traktorfahrer laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) nahe Görlitz die Auffahrt zur A4. Und auch in Lingen (Niedersachsen) blockierten dutzende Landwirte mit ihren Traktoren die Zufahrt zum Aldi-Zentrallager. Ein Video auf X (ehemals Twitter) zeigt, dass eine Weiterfahrt an der Stelle nicht mehr möglich war. Laut Polizei zogen sich die Demonstranten am späten Sonntagabend (7. Januar) wieder zurück.

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Auch bei Rewe und Penny (gehören beide zur Rewe Group) fürchten Kunden zum Wochenauftakt Regale wie zu Zeiten der Corona-Lockdowns. Besonders dreist: Auf Social Media kursierten am Wochenende Gerüchte, dass die Penny-Filialen am Tag der Bauernproteste geschlossen haben sollen. Eine glatte Lüge, wie der Konzern klarstellt. Die Märkte seien wie gewohnt geöffnet.

Rewe rechnet nicht mit krassen Auswirkungen

Ein Rewe-Sprecher zudem auf Nachfrage dieser Redaktion bezüglich Versorgungsengpässen: „Selbstverständlich bereiten wir uns intensiv auf mögliche Beeinträchtigungen vor, treffen Vorkehrungen und beziehen kontinuierlich alle verfügbaren Informationen zur Sicherstellung der Nahversorgung in unsere Tourenplanungen mit ein. Wir rechnen aber nicht mit größeren Warenversorgungsproblemen in unseren Märkten.“


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Ähnlich sieht es beim Discounter Penny (gehört zur Edeka-Gruppe) aus. Eine Sprecherin zu dieser Redaktion: „Wir erwarten keine Engpässe und gehen davon aus, dass die Nahversorgung unserer Netto-Filialen gewährleistet ist.“ Edeka selbst und Lidl haben bislang noch nicht auf Nachfragen reagiert.