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Urlaub auf dem Camping-Platz: Wirbel um neue Gebühr – Camper stinksauer

Urlaub auf dem Camping-Patz in Gefahr? Diese neue Gebühr sorgt weiterhin für großen Unmut unter Camping-Liebhabern.

© IMAGO/Jöran Steinsiek

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Wer Urlaub auf dem Camping-Platz macht, der ist meist etwas sparsamer unterwegs. Statt einem teuren Flug, luxuriösen Unterkünften mit Pool und jeden Abend Essen gehen, genießen Camper das Abenteuer, improvisiertes selbst gekochtes Essen und die Nähe zur Natur. Doch aktuell macht sich Unmut unter Camping-Liebhabern breit. Schuld daran ist die umstrittenen Stellplatzsteuer in der Gemeinde Holstein in Neustadt, die weiterhin für ordentlich Diskussionsstoff sorgt.

Online-Petitionen, Streit-Gespräche und viel Bangen – all das hat bisher noch nichts gebracht. Doch die Camper geben noch nicht auf. Auch, wenn in vielen anderen Gemeinden in Schleswig-Holstein auf Camping-Plätze bereits eine Stellplatzsteuer erhoben wurde. Wie stehen die Chancen für Betroffene? Ein Hamburger Steueranwalt hat sich dem Thema angenommen und klärt auf, wie unser Partnerportal „MOIN.DE“ zuletzt berichtete.

Urlaub auf dem Campingplatz – Widerstand zwecklos

Aufbrausende Camper argumentieren gegen die Stellplatzsteuer mit der Begründung, sie sei willkürlich und würde insbesondere Geringverdiener treffen. Helge Schubert, Fachanwalt für Steuerrecht, von der Hamburger Kanzlei ROSE & PARTNER argumentiert dagegen. „Tatsächlich halte ich die Steuer für fair und nicht willkürlich“, erklärt er, wie „MOIN.DE“ berichtete. Immerhin würden Dauercamper „im Prinzip die Vorrichtungen der Gemeinde nutzen, ohne zur Wertschöpfung vor Ort viel beizutragen“, merkt Schubert weiter an.

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Naturliebhaber, die sich Dauercamping leisten können, seien zudem finanziell so aufgestellt, dass auch eine Stellplatzsteuer tragbar wäre. Wer oft und gerne Urlaub auf dem Camping-Platz macht, sollte sich jedoch darauf einstellen, dass der Widerstand gegen die neue Gebühr nicht unbedingt erfolgsversprechend ist. Immerhin ist die Steuer in anderen Gemeinden bereits ein fester Bestandteil des Camping-Lebens.


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Zuletzt hatte Bürgermeister Spieckermann betont, dass man an den Plänen für die Steuer festhält. Wie es aussieht, scheint der Wirbel um die neuen Gebühren jedoch unter jenen, die gerne Urlaub auf dem Camping-Platz machen, erstmal nicht einzureißen.

Weitere Informationen dazu, wie viele Stimmen die Online-Petition der Camping-Liebhaber bislang einholen konnte und in welchem Punkt der Steueranwalt den Unmut der Camper verstehen kann, kannst du hier bei „MOIN.DE“ nachlesen.