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Hund: Wenn Tierliebe in den Ruin führt – DAS sollten Besitzer sich gut überlegen

Wer Hund, Katze und Co. hält, sollte sich eines gut überlegen. Denn die Liebe zu einem Tier kann auch in den Ruin führen.

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Fünf Gefahrenquellen im Haushalt für Haustiere

Keine gekippten Fenster oder Schokolade im Haus: Wer sicher gehen will, dass die Haustiere sicher Zuhause leben, sollte diese Gefahrenquellen beachten.

Wer mit Hund, Katze und anderen Haustieren zum Tierarzt marschiert, der hat meist schon vorher ein flaues Gefühl im Bauch. Denn seit Mai 2022 wurde die Tierärztegebührenordnung angepasst und die Preise ordentlich in die Höhe geschraubt. Besitzer sollten sich daher vor allem eine Sache gut überlegen.

Hund, Katze und Co.: Tierarzt zu teuer?

Schon bevor man sich ein Tier anschafft, sollte man sich der Kosten bewusst sein. Laut Statista geben rund 40 Prozent der deutschen Haustierhalter mehr als 100 Euro pro Jahr für tierärztliche Behandlungen aus. Dazu gehören neben den allgemeinen Untersuchungen oft auch Labortests, Medikamente und womöglich Ultraschall, CT und Operationen sowie Impfungen. „Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Tierhaltung noch mehr zum Luxus wird; nicht jeder kann sich das leisten“, so ARAG Experte Tobias Klingelhöfer.

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Die Tierärztegebührenordnung (GOT) ist für jeden einsehbar. Dort kann man einen groben Überblick darüber erlangen, welche Kosten auf einen zukommen. Hier muss man jedoch beachten, dass die Gebühren lediglich Mindestpreise sind und der Tierarzt aufschlagen darf. Für eine Untersuchung außerhalb der Öffnungszeiten oder mit höherem Aufwand zum Beispiel kann ein bis zu vierfacher Satz berechnet werden.

Tierkrankenversicherung: Eine Überlegung wert

Eine Tierkrankenversicherung kannst du für deinen Hund, deine Katze oder auch dein Pferd abschließen. Es gibt verschiedene Arten: Eine OP-Versicherung übernimmt die Kosten für Operationen inklusive Voruntersuchung und Nachsorge. Bei einer Vollversicherung werden auch nichtoperative Behandlungen bezahlt. Hier ist es wichtig, die verschiedenen Anbieter zu vergleichen, um das beste Angebot für sich zu finden. Gerade bei chronisch kranken Tieren, die häufiger operiert werden müssen, kann der Abschluss einer Versicherung sinnvoll sein. Wer sich gegen eine Krankenversicherung für sein Tier entscheidet, sollte auf jeden Fall jeden Monat etwas Geld zur Seite legen, um im Fall der Fälle mehrere hundert Euro zur Verfügung zu haben.


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Neben den Kosten für das eigene Haustier ist außerdem die Frage interessant, wer bei einem gefundenen verletzen Tier für die Rechnung auf aufkommt. Schließlich wird immer wieder von ausgesetzten und verletzten Tieren in NRW berichtet. Klingelhöfer liefert hier eine klare Antwort: „Wer ein verletztes Tier findet und zum Tierarzt bringt, muss die Behandlungskosten nicht aus eigener Tasche zahlen. Der behandelnde Tierarzt darf sich an die Gemeinde wenden, die die Trägerin des Fundbüros ist.“ Wer also unterwegs ein verletztes Tier findet, brauch keine Sorgen über die Tierarztrechnung zu haben.