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Urlaub in Japan: Bittere Nachricht für Touristen – jetzt geht es ihnen ans Geld

Ein Urlaub in Japan ist für viele ein Traum. Jetzt ergreift die dortige Regierung Maßnahmen gegen Über-Tourismus – es wird teurer.

Urlaub in Japan

Urlaub: Das sind die beliebtesten Reiseziele der Deutschen

Die Sommerzeit ist bei vielen Deutschen Urlaubszeit. Dann stellt sich die große Frage nach dem Ziel. Strand, Berge oder doch ein Städtetrip? Wir zeigen Dir die beliebtesten Reiseziele der Deutschen im Jahr 2022.

Des einen Freud ist des andren Leid! Japan gilt als „Land der aufgehenden Sonne“, begeistert Menschen weltweit dank der Kombination aus modernem Technologie-Staat und historischer Kultur. Auch die Natur hat es in Japan in sich – kein Wunder, dass ein Urlaub in Japan bei vielen auf dem Wunschzettel steht.

Doch es gibt auch Haken, denn der berühmt-beliebte Berg Fuji wird von massenhaften Touristen schlichtweg überlaufen. Und das hat negative Auswirkungen für das Weltkulturerbe. Damit ist nicht nur Müll gemeint. Jetzt zieht die japanische Regierung die Reißleine, ergreift für Touristen und Besucher im Urlaub drastische Maßnahmen!

Urlaub in Japan: Bittere Nachricht für Touristen

Der Berg Fuji ist ein beliebtes Touristenziel. Im Schnitt besteigen jährlich laut CNN rund fünf Millionen Menschen den Vulkan. Der Über-Tourismus hat jedoch negative Auswirkungen: Zugemüllte Wege und Verkehrschaos stehen an der Tagesordnung. Auch für die Wanderung unangemessen gekleidete Besucher sollen für Probleme sorgen.

Die japanische Regierung will das nicht länger hinnehmen und ergreift jetzt drastische Maßnahmen: Künftig soll eine Gebühr von 2.000 Yen, umgerechnet etwa 13 Euro pro Bergsteiger, anfallen! Außerdem soll die Besucherzahl auf 4.000 Personen am Tag beschränkt werden.

Jetzt geht es Besuchern an den Kragen

„Durch die starke Förderung umfassender Sicherheitsmaßnahmen für die Besteigung des Mount Fuji werden wir sicherstellen, dass er als Schatz der Welt an zukünftige Generationen weitergegeben wird“, sagt Politiker Koutaro Nagasaki, Mitglied im japanischen Repräsentantenhaus, gegenüber „CNN“.


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Hierfür könnte ein Bahn-Verkehrs-System als Ersatz für die Zufahrtsstraße kommen, so die „The Japan Times“. Für die Sicherheit in der Gegend sollen Guides sorgen, die Kletterer über die Berg-Etikette informieren. Neben dem Erhalt des japanischen Weltkulturerbes solle auch das traditionelle Bergsteigen wiederbelebt und mehr mit der hiesigen Kultur verbunden werden.