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Rewe, Kaufland & Co.: Viele Produkte können sich Kunden bald nicht mehr leisten – der Grund ist bitter

Kunden von Rewe, Kaufland und Co. sind überrascht. Einige Produkte sind trotz zurückgehender Inflation extrem teuer.

Kunden von Rewe, Kaufland und Co. sind überrascht über teure Preise trotz schrumpfender Inflation.
© imago images/MiS

Videografik: Treibhauseffekt und Klimawandel

Der Treibhauseffekt sorgt dafür, dass die globale Durchschnittstemperatur bei 15 Grad Celsius liegt - der Effekt ist damit für das Leben auf der Erde unerlässlich. Vom Menschen erzeugte Gase verstärken den Effekt und tragen damit zur globalen Erwärmung bei.

Die Inflation in Deutschland geht zwar wieder zurück und auch die Lebensmittelpreise haben sich so langsam wieder stabilisiert. Trotzdem können sich Kunden von Rewe, Kaufland und Co. viele Produkte bald nicht mehr leisten.

Die Gründe dafür sind bitter und haben auch etwas mit dem Wetter zu tun.

Rewe, Kaufland & Co.: Einige Produkte sind so teuer wie lange nicht mehr

Obwohl sich vieles preislich wieder erholt hat, gibt es immer noch eine Reihe von Produkten, die zu hohen Preisen bei Rewe, Kaufland und Co. angeboten werden. Kräutertee kostet mittlerweile fast drei Euro, ein Liter O-Saft wird für vier Euro verkauft und Olivenöl kostet über zehn Euro! Einige Produkte sind so teuer wie lange nicht mehr. Grund für die hohen Preise sind schlechte Ernten, Produktionsausfälle und auch das schlechte Wetter.

+++ Kaufland-Kunden flippen beim Einkauf völlig aus – doch es gibt ein großes Problem +++

Die Situation könnte durch den Klimawandel noch verschärft werden. Auch wenn die Inflation zuletzt im Februar nur noch bei 2,2 Prozent lag, müssen man sich langfristig auf steigende Lebensmittelpreise einstellen. Davor warnt Boris Voelkel, Einkaufschef des gleichnamigen O-Saft-Herstellers. „Krisen kommen im Stakkato“, so Voelkel im Gespräch mit dem „Handelsblatt“.

Rewe, Kaufland & Co.: So beeinflusst der Klimawandel die Preise

2023 war die Olivenernte in Spanien und Griechenland katastrophal. Wegen der sehr hohen Temperaturen kann auch Peru nur noch weniger Mangos liefern. Ebenfalls leiden unter dem Klimawandel die italienischen Trauben, die bei der letzten Ernte stark von Schimmel befallen waren. Daraufhin mussten die Bauern auf einen empfindsamen Teil der Ernte verzichten.


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In Sizilien gab es einen Rückgang bei der Ernte von Blutorangen. Daraus resultiert, dass der Liter Blutorangensaft inzwischen mehr als fünf Euro kostet. „Produkte wie Blutorangensaft sind zu Luxusgütern geworden“, erklärt Voelkel. Und so wie es aussieht, könnte die Orangenkrise auch noch mehrere Jahre andauern.