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Burger King: Behindertengruppe geht essen – was sie erlebt, ist unfassbar! „Abzocke“

Eine Gruppe von Menschen mit einer geistigen Behinderung erlebt etwas Schockierendes bei Burger King. Die Betreuerin ist entsetzt.

© IMAGO/Michael Gstettenbauer

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Nach einem Besuch bei Burger King kam es kürzlich zu gewaltigem Aufruhr. Eine Gruppe von Menschen mit geistiger Behinderung besuchte eine Filiale in Forchheim. Aber statt eines entspannten Essens wurde die Erfahrung zu einem unangenehmen Erlebnis.

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Ina Schwalbach arbeitet in einem Wohnheim für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Sie berichtet gegenüber „inFranken.de“ von dem Besuch bei Burger King. Nach einem Kinobesuch wollten sie mit ihrer Kollegin und den zehn Bewohnern der Einrichtung das Fast-Food-Restaurant aufsuchen und den Tag ausklingen lassen.

Burger King: Betreuerin kann es nicht glauben

Jedoch kam alles anders und statt eines entspannten gemeinsamen Essens entpuppte sich der Besuch als stressige Erfahrung. Schwalbach berichtet: „Das war echt nicht schön.“ Denn als die Gruppe in den zwei Kleinbussen bei Burger King ankam, war Schwalbach schockiert über die geltende Parkplatzreglung. Auf den Parkplätzen von der Filiale in Forchheim darf man nämlich maximal nur eine Stunde parken. Eine Zeit, die Schwalbach als deutlich zu knapp empfinden, insbesondere für Personen, die eine geistige Behinderung haben.

Zu allem Überfluss muss man sogar mit Strafen rechnen, wenn man die Parkhöchstdauer von einer Stunde überschreitet. Ein Hinweisschild auf dem Parkplatz warnt Gäste vor einem Bußgeld von mindestens 30 Euro. Entgeistert berichtet Schwalbach: „Das ist Abzocke. Wirklich. Wir waren so sauer.“

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Und tatsächlich kam es, wie erwartet. Der Besuch der Gruppe bei Burger King dauerte fast zwei Stunden, also doppelt so lange, wie man eigentlich parken darf. Jetzt wartet Schwalbach auf den entsprechenden Bußgeldbescheid, der bis jetzt ausgeblieben ist. Jedenfalls war es für die Frau und die Gruppe keine angenehme Erfahrung und Schwalbach will das Fast-Food-Restaurant in Zukunft meiden.

„Das war echt nicht schön“

„InFranken.de“ konfrontiere Burger King mit den Vorwürfen, aber die Parkplatzpraxis wurde vehement verteidigt. Das Restaurant argumentiert, dass normalerweise eine Stunde für den Besuch vollkommen ausreichend sei. Da die Filiale in Forchheim leider oft die Erfahrung hatte, dass Personen, die keine Gäste sind, den Parkplatz nutzen, war man gezwungen, die strengen Regeln einzuführen. Burger King gibt außerdem an, dass es für Gäste möglich ist, die Parkzeit zu verlängern.


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Trotzdem erklärt das Fast-Food-Restaurant: „Uns ist es sehr daran gelegen, immer eine zufriedenstellende Lösung zu finden.“ Um die Unannehmlichkeiten für die Gruppe zu entschuldigen, bot Burger King deshalb einen Gutschein zum Freiverzehr in der Filiale an. Es wird sich zeigen, ob Schwalbach diesen annehmen und das Restaurant erneut besuchen wird.