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Urlaub auf Mallorca: Regierung macht ernst – Hiobsbotschaft für Touristen

Die Lage auf Mallorca spitzt sich in Sachen Massentourismus immer mehr zu. Nun drohen drastische Konsequenzen für Urlauber.

© IMAGO/ABACAPRESS

Mallorca: Das sind die Hotspots der beliebten Ferieninsel

In den letzten Jahren boomt der Tourismus auf Mallorca wie noch nie. Vor allem bei deutschen Urlaubern wird die spanische Sonneninsel immer beliebter. Egal ob am Strand liegen, am Ballermann feiern oder durch die lokalen Städtchen flanieren: Mallorca hat einiges zu bieten.

Was für die Urlauber ein wahrer Gewinn ist, stellt für die Einheimischen allerdings ein großes Problem da. Die Proteste der Insulaner gegen den Massentourismus werden immer lauter. Nun macht auch die Regierung ernst. Der Bürgermeister von Palma de Mallorca stellt Forderungen, die den Touristen zum Verhängnis werden könnten.

Urlaub auf Mallorca: Regierung fordert knallharte Beschränkungen

Bereits am vergangenen Samstag (25. Mai) gingen Tausende Menschen in Palma auf die Straße, um gegen den Massentourismus auf der Insel zu protestieren (wir berichteten). Unter dem Motto „Mallorca no es ven“ (zu deutsch: Mallorca steht nicht zum Verkauf) zogen die Einheimischen durch die Straßen den Hauptstadt.

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Jetzt folgen auch die ersten Forderungen des mallorquinischen Bürgermeisters Jaime Martínez. Diese beziehen sich vor allem auf die Hauptstadt Palma, die in der Hauptsaison mit ihren Sehenswürdigkeiten als beliebtes Ausflugziel bei Touristen gilt. Doch der Städtetrip könnte in Zukunft sogar ganz ins Wasser fallen.

Urlaub auf Mallorca: DAS könnte auf Touristen zukommen

Vorrangig möchte der Bürgermeister von Palma den Kreuzfahrt-Tourismus stoppen. So wird sogar gefordert diesen komplett zu verbieten, sodass die Schiffe erst gar nicht anlegen können. Zudem sollen die Stadtführungen reduziert und die Zufahrt von Mietwagen in die Innenstadt von Palma eingeschränkt werden. Darüber hinaus soll in der ganzen Stadt absolutes Alkoholverbot herrschen und mehr Polizeikräfte vor Ort sein.

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Doch wie wahrscheinlich ist es, dass der Bürgermeister diese Forderungen letztendlich durchsetzen kann? Ganz so einfach ist das Ganze nämlich nicht.

Er muss erst die Zustimmung anderer Behörden, wie der des Inselrats oder der Regierung der Balearen einholen, bevor die Verbote Inkrafttreten. Es bleibt also spannend.