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Kreuzfahrt: Plötzlich macht wegen Hochwasser die Nachricht die Runde – Passagiere am Boden

Kreuzfahrt-Reisende aufgepasst! Wegen dem Hochwasser in Deutschland und Österreich müssen Passagiere sich auf Einschränkungen einstellen.

Kreuzfahrt: Schiffe dürfen auf der Donau wegen dem Hochwasser nicht mehr fahren.
© IMAGO/CHROMORANGE

Kreuzfahrten: Diese Ziele sind besonders beliebt

Wer eine Kreuzfahrt bucht, der hofft in der Regel auf eine erholsame Auszeit an Bord, sonniges Wetter und einen ruhigen Wellengang. Damit, dass der Urlaub allerdings im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt, hätte von diesen Passagieren zunächst keiner gerechnet.

Am vergangenen Wochenende (01. Juni 2024) haben schwere Regenfälle in Deutschland zu einem straken Pegelanstieg der Flüsse geführt. Etliche Orte, insbesondere im Süden, haben seither mit Hochwasser und dessen fatalen Folgen zu kämpfen (hier geht’s zum Newsblog). Die Tragweiten dieser Katastrophe sind immens und betreffen inzwischen auch den Schiffsverkehr auf den jeweiligen Flüssen.

Kreuzfahrt-Reisende müssen sich umstellen

Stück für Stück fließen die immensen Wassermassen, die in den vergangenen Tagen die Rettungskräfte und Anwohner im Süden Deutschlands auf Trab gehalten haben, nach Österreich ab. Der Pegel der Donau ist inzwischen auf knapp 10 Meter angestiegen und macht die Schifffahrt unmöglich. Dadurch sind unter anderem auch all jene betroffen, die eine Kreuzfahrt gebucht hatten.

+++ Hochwasser-Alarm! Kreuzfahrt-Schiff muss stoppen – Kapitän informiert sofort die Passagiere +++

„Ab einem gewissen Wasserstand ist die Sicherheit nicht mehr gewährleistet“, erklärt der Sprecher Christoph Caspar von „via Donau“ gegenüber der „Deutschen Presse-Agentur (dpa)“. Solange die Strecke für die Schiffe gesperrt ist, müssen also auch Kreuzfahrt-Reisende zu ihrer eigenen Sicherheit auf ihren Urlaub zunächst verzichten. Kreuzfahrtschiffe, die mit ihren Passagieren bereits unterwegs waren, mussten zunächst in Linz anlegen. Wie lange diese Maßnahmen aufrechterhalten werden müssen, bleibt abzuwarten.


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In Österreich bereiten allerdings nicht nur die Wassermassen aus Deutschland den Anwohnern Probleme, sondern auch die starken andauernden Regenfälle. „Insgesamt erwarteten die Gewässer-Fachleute aber eine baldige Entspannung der Lage“, heißt es von der „dpa“ weiter.

Zwar sind einige Reisende traurig darüber, dass ihr Kreuzfahrt-Erlebnis ins Wasser gefallen ist, nichtsdestotrotz können sie froh sein, dass sie so glimpflich davon gekommen sind, während etliche Anwohner in den betroffenen Gebieten ihr Hab und Gut verloren haben.