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Europapark stellt neue Attraktion vor – Besucher fallen aus allen Wolken: „Ganz schlimm“

Der Europapark in Rust ist um eine Attraktion reicher. Doch Besucher fällen ein hartes Urteil über die neue Achterbahn.

Der Europark muss Kritik von Besuchern einstecken. (Archivfoto)
u00a9 imago images/Petra Schneider

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Ob für Adrenalin-Junkies oder den Familienausflug: Freizeitparks sind ein angesagtes Ziel.

Nachdem der Europapark vor einigen Wochen in die neue Saison 2024 gestartet ist und dabei direkt mit der neuen Achterbahn Voltron Nevera auftrumpfen konnte, gibt es jetzt schon wieder eine neue Attraktion im Freizeitpark in Rust.

Dabei handelt es sich um ein Virtual Reality (VR)-Spektakel der besonderen Art, bei dem die Besucher eine Achterbahn-Fahrt im Rahmen der Geschichte des „Phantoms der Oper“ erleben können. Doch das VR-Abenteuer fällt schon nach wenigen Tagen gnadenlos durch.

Europapark: Häme für neue Attraktion

Stolz stellt der Europapark das neue VR-Erlebnis am Montag (17. Juni) auf Facebook vor. „Willkommen in der Opéra! ‚Eurosat Coastiality – The Phantom of the Opera‘ lädt euch zu einem packenden VR-Abenteuer ein. Erlebt die faszinierende Geschichte des Phantoms der Pariser ‚Opéra Populaire‘ hautnah. Bereit für dieses aufregende Erlebnis?“, heißt in dem Beitrag, der mit einigen Fotos der virtuellen Achterbahn garniert ist.

Während die Personen auf den Werbebildern natürlich begeistert und erfreut aussehen, verhält es sich mit den Europapark-Besuchern, die den „Eurosat Coastiality“ tatsächlich gefahren sind, ganz anders. Sie hatten offenbar weniger Spaß, wie die Kommentare unter dem Facebook-Beitrag beweisen.

+++ Europapark zieht die Reißleine – wie Besucher reagieren, macht sprachlos! „Endlich weg damit“

„Leider überhaupt kein tolles Erlebnis. Ich hatte die ganze Zeit über die Musik von der Bahn auf den Ohren. Es hat geruckelt und teilweise gab es Bildausfälle. Von der Geschichte hab ich überhaupt nichts mitbekommen“, kommentiert jemand. „Also die Tour muss wirklich überarbeitet werden. Sieben Euro dafür auszugeben lohnt sich nicht. Die Idee ist schön, aber die Technik und der Sound harmonieren nicht überein. Schade um das Geld“, stimmt auch jemand anderes zu.

Europapark bezieht Stellung

Und die Kritik reißt nicht ab: „Leider totaler Reinfall und keine sieben Euro wert. Viel zu unscharf und zu schnell und chaotisch (zumindest für meine Augen). Film hat bei uns mehrfach unterbrochen und ist dann einfach zum Ende gesprungen. Danach war uns total schwindelig und auch etwas übel. Leider keine Empfehlung von uns“, „Ich persönlich fand Phantom der Oper ganz schlimm. Mir war danach total schlecht und schwindelig. Sowas möchte ich nicht mehr erleben. Der Zustand war auch danach noch einige Zeit. Ich hatte auch keinen genauen Zusammenhang der Geschichte“ und „Wir fanden es letzte Woche grottenschlecht“, sind nur einige der weiteren negativen Kommentare.


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Nur vereinzelt schreiben Europapark-Besucher, dass sie die VR-Achterbahn mochten oder dabei Spaß hatten. Grund genug für den Freizeitpark, in den Kommentaren ebenfalls Stellung zu beziehen. „Vielen Dank für euer Feedback zu unserer neuen Attraktion ‚Eurosat Coastiality – Phantom der Oper‘! Wir bedauern, dass das Erlebnis nicht euren Erwartungen entsprochen hat“, entschuldigt man sich.

Und weiter: „Es ist uns bewusst, dass gerade in der Anfangszeit noch einige technische Fehler sporadisch aufgetreten sind. In der Zwischenzeit konnten wir diese mehrheitlich beheben. Auch das Problem mit dem Onboard-Sound ist uns bekannt und wir arbeiten intensiv an einer Lösung. Auch in Zukunft wird die Attraktion kontinuierlich verbessert und euer Feedback hilft uns dabei, das bestmögliche Erlebnis für unsere Gäste zu bieten. Vielen Dank für die Zeit, die ihr euch genommen habt uns zu schreiben!“

Es gibt also noch Hoffnung für Europapark-Fans und die neue VR-Attraktion.