Teilnehmerrekord beim 45. Gutsmuths-Rennsteiglauf nur knapp verfehlt

Mit 18.059 Nennungen und 15.827 Startern wurde der Rekord aus dem Vorjahr beim Gutsmuths-Rennsteiglauf nur knapp verfehlt.
Mit 18.059 Nennungen und 15.827 Startern wurde der Rekord aus dem Vorjahr beim Gutsmuths-Rennsteiglauf nur knapp verfehlt.
Foto: Uwe-Jens Igel
  • Rennsteiglauf wird erneut Magnet für tausende Ausdauerläufer
  • 18.059 Nennungen und 15.827 Starter - Vorjahresrekord nur knapp verfehlt
  • Athleten stellen zwei neue Streckenrekorde auf

Die neuen Rennsteig-Könige heißen Melanie Albrecht aus Garmisch-Partenkirchen und Frank Merrbach aus Berlin, die beide erstmals Supermarathon-Sieger beim größten europäischen Crosslauf wurden. Die erst 21 Jahre alte bayerische Berglauf- Spezialistin, die im Vorjahr den Zugspitz Ultralrail gewonnen hatte, verfehlte auf der 73,3 Kilometer langen Königs-Strecke von Eisenach nach Schmiedefeld aber trotz des unangefochtenen Erfolgs ebenso wie Merrbach den Streckenrekord.

Fotos: Startschuss für Super-Marathon in Eisenach

„Das war heute ein Mix aus allen Gefühlen. Bei Kilometer 20 hatte ich Bauchkrämpfe und habe ans Aussteigen gedacht. Doch ab Kilometer 40 habe ich mich etwas erholt und bis ins Ziel durchgebissen“, sagte Albrecht. Merrbach stellte lakonisch fest: „Ich bin vollauf zufrieden. Bei mir lief heute alles gut“, sagte der Vorjahres-Vierte.

Fotos: Start für den Halb-Marathon in Oberhof

Für Streckenrekorde bei der 45. Auflage des Rennsteiglaufs sorgten die Marathon-Sieger Nora Kusterer (Oberkollbach) und Marcel Krieghoff. Kusterer blieb mit 2:54:00 Stunden als erste Frau unter drei Stunden und hatte den größten Vorsprung aller Tagessieger. Daniela Oemus vom SV Blau-Weiß Bürgel lief als Zweite 10:24 Minuten später ins Ziel.

Fotos: Läufer gehen über die Ziellinie

Der für den ausrichtenden GutsMuths-Rennsteiglaufverein startende Bad Langensalzaer Krieghoff wiederholte seinen Erfolg von 2016 und verbesserte die Bestmarke aus dem Vorjahr auf 2:34:22. „Ich war einfach gut drauf. Und die Nominierung für die Berglauf-WM hat mich zusätzlich motiviert“, sagte Krieghoff. Jeweils Dritte wurden Marie Brückner und André Fischer vom USV Erfurt.

Für den zweiten Thüringer Tagessieg sorgte für den SV Sömmerda startenden Eriträer Samson Tesfazghi Hayalu. Der aus Jena stammende Triathlet Steffen Justus (Saarbrücken) lief als Zweiter ins Ziel.

Nicht ins Ziel kamen verletzungsbedingt die Halbmarathon- Titelverteidigerin Nicole Kruhme (Gehlberg) und der Dresdner Marc Schulze. Der Supermarathon-Gewinner von 2016 wollte Streckenrekord laufen, lag zwischenzeitlich in Führung, stieg dann aber aus.

Gut verkaufte sich im Feld der Ausdauerläufer erneut der Thüringer Skilanglauf-Nachwuchs. Antonia Fräbel aus Asbach, die Zweite der diesjährigen Junioren-Weltmeisterschaften im Skilanglauf-Sprint, lief bei ihrem ersten Rennsteiglauf-Marathon zeitgleich mit der sechstplatzierten Kathrin Müller den Rang Sieben. Nur hauchdünn am Podest vorbei schrammte Juniorin Lisa Lohmann (Oberhof) als Vierte im Halbmarathon - zeitgleich mit der drittplatzierten Sandra Dänzer aus der Schweiz. Der zweimalige Weltmeister Axel Teichmann - inzwischen fast 38 Jahre alt und Trainer in Oberhof - wurde 23. in der Supermarathon-Gesamtwertung. Auch Landestrainer Erik Schneider unterbot als 20. seiner Altersklasse die Marke von sieben Stunden.

Angriffslustige Meuselwitzer entscheiden Kellerduell für sich

Logo des ZFC Meuselwitz
Logo des ZFC Meuselwitz
Foto: ZFC Meuselwitz
Mehr lesen