Thüringer HC macht es sich in der Champions League schwer

Kerstin Wohlbold vom Thüringer HC in der Champions League gegen Larvik HK.
Kerstin Wohlbold vom Thüringer HC in der Champions League gegen Larvik HK.
Foto: Franziska Braun
  • Thüringer HC gegen Larvik HK in der Champions League
  • Schwäche im Angriff kostet THC Punkte

Die Bundesliga-Handballerinnen des Thüringer HC haben den vorzeitigen Einzug in die Hauptrunde des Champions League verpasst. Die ersatzgeschwächten Gastgeberinnen verloren am Sonntag ihr vorletztes Gruppenspiel in der Nordhäuser Wiedigburshalle gegen den norwegischen Meister Larvik HK mit 22:25 (10:14). Beste THC-Werferin war Iveta Luzumova (7/3).

Thüringer HC im direkten Duell mit Larvik vorn

Dennoch kann der THC nach der vierten Niederlage noch auf ein Weiterkommen hoffen. Denn nach dem 31:27-Erfolg im Hinspiel haben die Schützlinge von Trainer Herbert Müller das direkte Duell gegen Larvik für sich entschieden. Am letzten Spieltag trifft der THC allerdings auswärts auf den souveränen Tabellenführer HC Vardar und muss hoffen, dass Larvik zeitgleich beim Tabellenzweiten FTC-Rail Cargo Hungaria keinen Punkt holt. Sollte es gegen den THC laufen, würde er international im EHF-Cup weiterspielen.

Herbert Müller: „Zu viele Chancen liegengelassen“

„Wir haben zu viele Chancen liegengelassen. Ich mache meinem Team keinen Vorwurf, sie haben alles gegeben. Wir werden die Entwicklung in der Champions League jetzt so nehmen, wie sie kommt. Wir werden auf jeden Fall weiter international dabei sein“, sagte Müller.

Ascbhlussschwächen beim THC

Vier Tage nach dem bemerkenswerten 29:22-Sieg in der Bundesliga gegen den deutschen Meister SG Bietigheim konnte die Müller-Sieben nicht an diese Leistung anknüpfen. Vor allem im Abschluss offenbarten die Gastgeberinnen große Schwächen, nicht mal die Hälfte aller Würfe konnte der THC im ersten Durchgang in Tore ummünzen. Zudem waren die Angriffsaktionen relativ ausrechenbar, brachten wenig überraschende Momente. Auch das taktische Mittel der siebten Feldspielerin brachte keinen Erfolg für das Müller-Team, vielmehr kam Larvik zu einfachen Treffern ins leere THC-Tor.

Larvik sichert Vorsprung

Auch in Durchgang zwei konnte der THC zunächst keine Aufholjagd starten, lag mit 11:17 (35.) zurück. Zur Abschlussschwäche kamen zu viele technische Fehler. Doch die Gastgeberinnen, bei denen Luzumova und Keeperin Jana Krause am besten agierten, kämpften bis zum Schluss und schafften zumindest das Minimalziel.

Thüringer Handballerinnen klettern nach Sieg an die deutsche Tabellenspitze

Herbert Müller, Trainer des Thüringer HC mit Siegerpose. (Archivfoto)
Herbert Müller, Trainer des Thüringer HC mit Siegerpose. (Archivfoto)
Foto: Imago / Eibner
  • Die Handballerinnen des THC haben nach einem Sieg gegen Bietigheim die Tabellenspitze übernommen
  • Im Topspiel siegten die Thüringerinnen souverän mit 29:22
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