Champions League: Thüringer HC macht's spannend

Vor allem in der Schlussphase wurde das Spiel des Thüringer HC gegen Bietigheim zur Kraftprobe.
Vor allem in der Schlussphase wurde das Spiel des Thüringer HC gegen Bietigheim zur Kraftprobe.
Foto: Franziska Braun
  • Thüringer HC beginnt Hauptrunde der Champions League
  • THC hat Spiel gegen Meister Bietigheim im Griff
  • Schwächephase am Schluss

Die Bundesliga-Handballerinnen des Thüringer HC sind mit einem Sieg in die Hauptrunde der Champions League gestartet. Das Team von Coach Herbert Müller setzte sich am Samstag gegen den deutschen Meister SG BBM Bietigheim mit 28:26 (12:8) durch. Beste Werferin der Partie war THC-Spielerin Iveta Luzumova mit zehn Treffern. Ihre Teamkollegin Saskia Lang sah kurz vor Schluss die Rote Karte.

Gute erste Halbzeit für THC

Gegen den Meister startete der THC gut und lag mit 5:2 (11.) vorne. Die Torhüterinnen auf beiden Seiten zeichneten sich mit guten Paraden aus. Bietigheim konnte das Spiel dann ausgeglichen gestalten. Aber auch dank der guten Aktionen von Schlussfrau Jana Krause zog der THC bis zur Pause auf vier Tore davon.

Thüringer HC verliert Vorsprung

Auch danach hatte der zwischenzeitlich mit fünf Treffern führende THC die Partie unter Kontrolle. Durch technische Fehler und ausgelassene Chancen gaben die Thüringerinnen den Vorsprung jedoch aus der Hand, und beim 25:26 (57.) hatte die SG aufgeschlossen. Durch eine solide Abwehr, zwei Strafwürfe und eine Zeitstrafe gegen Bietigheims Mia Biltoft zog das Müller-Team dann vorentscheidend auf 28:25 (59.) davon.