Rot-Weiß Erfurt: Nächste Hiobsbotschaft – jetzt kommt auch noch DAS auf die Fans zu

Schon wieder schlechte Nachrichten für die Anhänger von Rot-Weiß Erfurt.
Schon wieder schlechte Nachrichten für die Anhänger von Rot-Weiß Erfurt.
Foto: imago images/Karina Hessland

Erfurt. Wieder einmal schlechte Nachrichten für die Fans von Rot-Weiß Erfurt. Nach der Insolvenz und der Abmeldung vom Spielbetrieb gibt es jetzt die nächste Hiobsbotschaft.

Rot-Weiß Erfurt wird in der kommenden Saison nicht im geliebten Steigerwaldstadion spielen. RWE weicht wohl auf einen anderen Platz aus.

Rot-Weiß Erfurt: Abschied vom Steigerwaldstadion

Nach dem Aus in der Regionalliga arbeitet man bei Rot-Weiß Erfurt mit Hochdruck an der Sicherstellung der Teilnahme an der Oberliga. Dort soll ab der nächsten Saison ein Neuanfang gestartet werden.

Doch zuvor müssen die Verantwortlichen einige Dinge klären. Vermutlich muss sich der Verein auch von seinem Stadion trennen. Das Steigerwaldstadion ist schlichtweg zu teuer für den Club. In Zeiten in denen RWE Geld sparen muss, kann man sich so einen Luxus nicht leisten.

Nach Bild-Informationen will Rot-Weiß Erfurt auf den „Sportplatz Grubenstraße“ ausweichen. Der soll deutlich kostengünstiger sein als das Steigerwald-Stadion. Aktuell zahle der Club 5000 Euro pro Spiel.

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Neben der geringeren Pacht könnte RWE auf seinen Stadion-Caterer CSS verzichten, könnte beim Sicherheitsdienst sparen und bräuchte keine Abgaben mehr an die Erfurter Verkehrsbetriebe zahlen.

Ausnahmen wird es aber auch geben: Für Spiele wie gegen die Zweitbesetzung von Jena oder Nordhausen müsste man dann zurück ins Steigerwaldstadion. Das erwartete Zuschaueraufkommen und die Sicherheitsbedenken wären deutlich größer.

Die Frist: Bis zum 5. März muss RWE dem Verband ein Haupt- und ein Ausweichstadion für die Oberliga gemeldet haben. (fs)