RB Leipzig: Ex-Coach Rangnick schockiert über RB-Profis – „Macht mich fassungslos“

Ralf Rangnick zeigte sich schockiert über ein Detail bei RB Leipzig.
Ralf Rangnick zeigte sich schockiert über ein Detail bei RB Leipzig.
Foto: imago images / Christian Schroedter

Leipzig. Die Nerven bei RB Leipzig sind angespannt. Nach der 0:2-Niederlage bei Eintracht Frankfurt ist der Vorsprung auf die Verfolger auf ein Minimum von nur einem einzigen Punkt geschrumpft.

Jetzt äußerte sich auch der ehemalige Trainer und Sportdirektor der „roten Bullen“, Ralf Rangnick, zur Situation bei der Nagelsmann-Elf. Er macht seinem Ärger mit deutlichen Worten Luft.

RB Leipzig: Rangnick mit deutlichen Worten über RB-Stars

Der Grund für die Aufregung des 61-Jährigen: Vor der Niederlage hatten sich mehrere Spieler im Hotel von Promi-Friseur Sheldon Edwards aus London die Haare schön machen lassen. Der Privatbesuch schlug nach dem Spiel große Wellen und warf Fragen über die Mentalität im Team auf.

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„Wenn Sie mich am Sonntag gefragt hätten, welche von den zwölf Mannschaften, die am Samstag gespielt haben, vor dem Spiel einen Friseur haben einfliegen lassen, hätte ich einen großen Betrag darauf verwettet, dass es nicht RB Leipzig ist“, sagte Rangnick jetzt gegenüber der „Bild“.

Rangnick ging sogar noch weiter und spielte auf den „Steak-Skandal“ um Ex-Bayern-Profi Franck Ribery an: „Ehrlich gesagt bin ich darüber etwas fassungslos. Denn vom Friseur im Teamhotel zum Gold-Steak ist es nur noch ein ganz kleiner Weg.“ Der Franzose hatte in einem Luxusrestaurant ein mit Blattgold überzogenes Steak für 1200 Euro bestellt.

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Beide Aktionen seien für Rangnick, der noch immer für den internationalen RB-Kosmos als „Head of Sport and Development“ tätig ist, ein Ausdruck von Großkotzigkeit und Verschwendung.

Sportdirektor Markus Krösche relativierte zuletzt: „Es lag sicherlich nicht am Friseur-Besuch im Teamhotel, dass wir das Spiel in Frankfurt verloren haben. Wir haben das intern angesprochen und die Spieler haben eingesehen, dass das keine gute Entscheidung war.“