RB Leipzig: Ministerpräsident hat eindeutige Forderung – „Wir im Osten ...“

Zum Umgang mit dem RB Leipzig (Foto) hat Sachsen-Anhalts Ministerpräsident eine klare Meinung
Zum Umgang mit dem RB Leipzig (Foto) hat Sachsen-Anhalts Ministerpräsident eine klare Meinung
Foto: Jan Huebner/Voelker/Imago

Leipzig. Überheblichkeit und überzogene Kritik an der ostdeutschen Fußballkultur kommen bei ihm nicht gut an: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hat jetzt RB Leipzig offensiv in Schutz genommen. Er will sich mit Nachdruck für eine größere Wertschätzung aus den alten Bundesländern gegenüber dem Fußball-Bundesligisten einsetzen.

„Wir im Osten sind froh, dass wir RB Leipzig haben“, sagte Haseloff der Wochenzeitung „Die Zeit“. Der Erfolg des Klubs motiviere viele Jugendliche und mache eine ganze Region stolz.

RB Leipzig: Ministerpräsident freut sich über Erfolg des Klubs

Haseloff hat kein Verständnis für die ablehnende Haltung manch alteingesessener Fußballvereine und deren Fans. „Belehrungen aus dem Westen“ in der Frage, was echte Fußballkultur sei, seien „genau das, womit man im Osten bestimmt nicht punktet“, sagte der Ministerpräsident.

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Im Osten sei es sehr viel schwieriger für Fußballvereine, sich finanziell zu behaupten. Deshalb müsse ein solcher Klub eben auch neue Wege des Marketing und Sponsoring austesten. „Ich bin Anhänger von RB, so ein Spitzenklub ist gut fürs ostdeutsche Selbstbewusstsein“, sagte der 65-Jährige. (wt)