RB Leipzig: Meisterflatter! DAS wird Leipzig jetzt zum Verhängnis

Foto: imago images/Hartmut Bösener

Leipzig. Mit zwei Punkten vor Borussia Mönchengladbach und vier Zählern vor dem FC Bayern München feierte RB Leipzig die Herbstmeisterschaft. Nach nur drei Spieltagen in der Rückrunde haben die „Roten Bullen“ die Tabellenführung schon verspielt.

Größte Baustelle bei RB Leipzig ist die Defensive. Das nötige Personal fehlt, weil die Verantwortlichen im Winter auf einen Transfer verzichteten.

RB Leipzig fehlen die Innenverteidiger

Mit Diego Demme, Marcelo Sarracchi, Stefan Ilsanker und Luan Candido verließen gleich vier Defensivspieler RB Leipzig in diesem Winter.

Auf der Seite der Neuzugänge steht hingegen nur ein Verteidiger: Kurz vor Transferschluss schnappte sich RB noch Linksverteidiger Angelino von Manchester City per Leihe.

Eigentlich wollte Sportdirektor Markus Krösche auch noch Robin Koch vom SC Freiburg nach Leipzig locken, doch die Breisgauer ließen ihre Innenverteidiger nicht ziehen.

Weil Willi Orban und Ibrahima Konaté noch bis mindestens Mitte März ausfallen, steht Trainer Julian Nagelsmann mit Dayot Upamecano nur ein Stamm-Innenverteidiger zur Verfügung.

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Leihgabe Ethan Ampadu (19) und die Nachwuchskräfte Frederik Jäkel (18) und Malik Talabidi (18) sind zwar gelernte Innenverteidiger, doch mit ihren jungen Jahren eher Optionen für die Zukunft.

Große Defizite in der Abwehr

Deshalb müssen Außenverteidiger wie Lukas Klostermann ins Defensivzentrum rücken. Wenn RB Leipzig dann auf starke Offensiven wie beim Spiel gegen Borussia Mönchengladbach offenbarten sich große Defizite.

Vor allem in Halbzeit eins des Topspiels wirkte die Abwehr von RB Leipzig planlos und leistete sich zahlreiche Abspielfehler im Aufbau. Bezeichnend war der Fehlpass von Klostermann, der das 2:0 der Borussia einleitete.

Auch die Fans kritisieren die Transferpolitik:

  • Aber wir brauchen ja keine neuen Abwehrspieler..
  • Boah Klostermann, wie oft denn noch?
  • „Wir brauchen keinen weiteren IV“

Gegen die Fohlen konnte die RB Leipzig trotz der Fehler aus der ersten Hälfte sich zwar noch zu einem 2:2 retten, aber darauf sollte man sich in Zukunft nicht verlassen. (fs)