RB Leipzig: Panik vor Coronavirus – Ordner ergreifen diese drastische Maßnahme

Bei RB Leipzig ergriffen Ordner eine drastische Maßnahme (Symbolbild).
Bei RB Leipzig ergriffen Ordner eine drastische Maßnahme (Symbolbild).
Foto: imago images / Montage: thueringen24

Leipzig. RB Leipzig hat aus Panik vor den Gefahren der Coronavirus-Pandemie eine fragwürdige Maßnahme ergriffen. Ordner haben beim Spiel gegen Leverkusen auf die offiziellen Warnungen vor den Gefahren des Virus reagiert – und damit für Entrüstung gesorgt.

RB Leipzig: Verein mit krasser Coronavirus-Maßnahme

Aus Panik vor dem neuartigen Coronavirus hat der Sicherheitsdienst des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig eine Gruppe Japaner des Stadions verwiesen. Gut zehn Minuten nach Beginn des Spiels gegen Bayer Leverkusen am Sonntag sei die Gruppe von etwa zehn Ordnern des Stadions verwiesen worden.

Dabei soll ihnen erklärt worden sein, dass dies aus Sorge vor dem Virus geschehe. Den Japanern wurde zugesagt, dass das Geld für die Tickets zu einem späteren Zeitpunkt erstattet werde. Das teilten Personen aus der Gruppe am Montag via Twitter mit.

Der Club bestätigte den Vorfall am Montagnachmittag und entschuldigte sich. Der Sicherheitsdienst sei angehalten gewesen, Personengruppen aus potenziellen Risikogebieten gemäß der Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts verstärkt zu kontrollieren.

„Leider ist hier im konkreten Fall im Zuge der großen Verunsicherung, die aktuell auch bei uns um dieses Thema besteht, in der Auslegung gegenüber unseren japanischen Gästen ein Fehler unterlaufen. Für diesen Fehler möchten und müssen wir uns an dieser Stelle entschuldigen“, teilte RB mit. Man habe bereits versucht, die betroffenen Personen zu kontaktieren und sie zum nächsten Heimspiel einzuladen.

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Vor dem Spiel gegen Leverkusen hatte es im RB-Fanblock noch eine große Choreographie gegeben. Unter dem Motto „Love, Peace and Rasenball“ stellte man sich öffentlich gegen jegliche Form von Rassismus und Diskriminierung. Auch Vorstandschef Oliver Mintzlaff hatte das vor dem Spiel betont. (dpa/the)