RB Leipzig – Nagelsmann platzt bei DIESEM Thema der Kragen: „Scheiße!“

Bei RB Leipzig hat Julian Nagelsmann sich über ein ganz bestimmtes Thema mächtig aufgeregt.
Bei RB Leipzig hat Julian Nagelsmann sich über ein ganz bestimmtes Thema mächtig aufgeregt.
Foto: imago images/Laci Perenyi

Leipzig. Da hat Julian Nagelsmann sich bei RB Leipzig mal gepflegt den Frust von der Seele geredet.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel zwischen RB Leipzig und dem VfL Wolfsburg sollte eigentlich die kommende Bundesliga-Partie im Mittelpunkt stehen. Doch der Trainer der „Roten Bullen“ regte sich mächtig über ein Thema auf, das Fußballfans seit Jahren fast im Wochenrhythmus an den Rand der Verzweiflung treibt.

RB Leipzig: Nagelsmann sauer auf VAR

Es ging mal wieder um den Video-Schiedsrichter – genauer gesagt: um dessen Einsatz im Viertelfinale des DFB-Pokal zwischen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen (2:0). Dort war es unmittelbar vor der Halbzeitpause zu einer hitzig diskutierten Szene gekommen.

Nach einer Flanke in den Bremer Strafraum gingen Frankfurts Timothy Chandler und Werder-Verteidiger Ludwig Augustinsson zum Kopfball. Dabei streifte die Kugel erst Chandlers Kopf und dann Augustinssons Hand minimal. Niemand bemerkte, dass der Schwede den Ball mit der Hand berührte. Daher lief die Partie zunächst weiter.

Kurz darauf wurde Schiri Felix Zwayer vom Video-Referee darüber informiert, dass er sich die Szene noch mal am Bildschirm anschauen soll. Nach Betrachtung der Zeitlupe entschied Zwayer dann auf Strafstoß, den Frankfurts Andre Silva zum 1:0 verwandelte.

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„Der eine macht’s so, der andere macht’s anders“

„Eigentlich ist es ja so, dass der Video-Schiedsrichter eingreifen soll, wenn es eine klare Fehlentscheidung ist“, sagt Nagelsmann in Bezug auf die Szene: „Und für meine Begriffe ist das keine klare Fehlentscheidung. Das ist kein Handspiel – im Sinne des Fußballs.“

Nagelsmann weiter: „Es ist keine klare Fehlentscheidung. Heißt: Laut Regularien darf der Video-Referee nicht eingreifen. Und dann gibt es auch keinen Elfmeter. Warum es dort jetzt doch der Fall war? Ich weiß es nicht. Und das ist das, was es für uns Trainer so schwierig macht.“

Der Trainer von RB Leipzig redete sich förmlich in Rage: „Der eine Video-Schiri macht’s so, dann hockt da ein anderer Video-Schiri, und der macht’s anders. Wahrscheinlich hat er sich gedacht: Scheiße, ist das Spiel langweilig. Irgendwas muss ich jetzt finden. Dann machen wir halt mal Elfmeter in der 46. Minute, damit was Spannung reinkommt.“ (dhe)