RB Leipzig: Fans greifen eigenen Club an – „Keine Akzeptanz für...“

RB Leipzig-Fans kritisierten den Verein scharf.
RB Leipzig-Fans kritisierten den Verein scharf.
Foto: imago images/Picture Point LE

Leipzig. Die Fans in der Fußball-Bundesliga protestieren gegen aktuell mit aller Macht gegen die vom DFB ausgesprochenen Kollektivstrafen. Die Anhänger von RB Leipzig kritisieren ihren eigenen Verein.

Beim Auswärtsspiel in Wolfsburg haben die Fans von RB Leipzig ein Banner gezeigt, dass den eigenen Club angreift.

RB Leipzig: Fans mit scharfer Kritik an der Vereinsführung

Der Kick von RB Leipzig in Wolfsburg ist schnell erzählt: Wenig Chancen, keine Tore – ein müdes Remis, das keinen Sieger verdient hatte.

Die eigentliche Geschichte der Begegnung spielte sich auf den Rängen ab. Während in der Kurve des VfL Wolfsburg weiter fleißig Anti-DFB-Parolen präsentiert worden, griffen die Fans von RB Leipzig ihren eigenen Club an.

„Keine Akzeptanz für strukturellen Rassismus“

„Ey RBL, wer bunt sein will, muss racial profiling klar benennen. Keine Akzeptanz für strukturellen Rassismus und eure Relativierung“, stand auf einen Spruchband in der Gästekurve geschrieben.

Der Hintergrund: Aus Panik vor dem neuartigen Coronavirus hat der Sicherheitsdienst des Bundesligisten RB Leipzig eine Gruppe Japaner des Stadions verwiesen. Gut zehn Minuten nach Beginn des Spiels gegen Bayer Leverkusen sei die Gruppe von etwa zehn Ordnern aus dem Stadion geholt worden.

+++ RB Leipzig: Panik vor Coronavirus – Ordner ergreifen diese drastische Maßnahme +++

RB hatte anschließend erklärt: „Leider ist hier im konkreten Fall im Zuge der großen Verunsicherung, die aktuell auch bei uns um dieses Thema besteht, in der Auslegung gegenüber unseren japanischen Gästen ein Fehler unterlaufen. Für diesen Fehler möchten und müssen wir uns an dieser Stelle entschuldigen:“

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Das war den Anhängern scheinbar deutlich zu wenig. Diese hatten vor dem Leverkusens Spiel noch eine Choreo unter dem Motto: „Love, Peace and Rasenball“ präsentiert. (fs)