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Formel 1: Nach heftigen Vorwürfen – Vettel soll sich bei ganzem Land entschuldigen

Mit seinen Aussagen beim Großen Preis von Italien hat Sebastian Vettel über die Formel 1 hinaus für großen Wirbel gesorgt.Weil bei der Formel 1 in Italien erneut die Jets vor dem Start über die Strecke jagten, übte Sebastian Vettel heftige Kritik und griff dabei auch den italienischen Präsidenten Sergio Mattarella an. Formel 1: Vettel bekommt […]

© IMAGO / NurPhoto

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

Mit seinen Aussagen beim Großen Preis von Italien hat Sebastian Vettel über die Formel 1 hinaus für großen Wirbel gesorgt.

Weil bei der Formel 1 in Italien erneut die Jets vor dem Start über die Strecke jagten, übte Sebastian Vettel heftige Kritik und griff dabei auch den italienischen Präsidenten Sergio Mattarella an.

Formel 1: Vettel bekommt heftigen Gegenwind aus Italien

„Uns wurde versprochen, dass die Überflüge aufhören“, schimpfte Vettel nach dem Italien-GP. „Und es scheint, dass der Präsident einfach seine Meinung ändern muss und die Formel 1 nachgibt, trotz der Schilder an der Strecke, die von bestimmten Zielen sprechen, wenn es darum geht, die Welt zu verbessern.“

Vettel sagte weiter: „Ich habe gehört, dass der Präsident – wer auch immer der Präsident war, ich weiß nicht, war es der Präsident von Italien? Er bestand darauf, den Überflug zu machen. Er ist ungefähr 100 Jahre alt. Da fällt es ihm wahrscheinlich schwer, solche Egokraulereien sein zu lassen.“ (Hier mehr zu seinen Aussagen!).

Sätze, die in Italien überhaupt nicht gut ankamen. Von Geronimo La Russa, Präsident des Mailänder Automobilclubs, gab es dafür heftigen Gegenwind.

„Diese Kontroverse ist ein Angriff gegen den Präsidenten der Republik und gegen uns alle. Wir sind Mattarella dankbar dafür, dass er an die Rennstrecke gekommen ist, um unser Jubiläum mit uns zu feiern“, zitiert ihn die „Gazzetta dello Sport“.

Vettel soll sich bei Präsident Mattarella und allen Italienern entschuldigen

La Russa schimpft weiter: „Ich dachte immer, man hört dem Präsidenten einer Republik zu, statt über ihn zu reden. Vor allem, wenn man ein Gast aus einem fremden Land ist.“ Vettel solle sich „bei Präsident Mattarella und allen Italienern entschuldigen.“


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Der Präsident des Automobilclubs verteidigte zudem die Flugshow vor dem Start und kritisierte Vettel scharf: „Der Überflug der Frecce Tricolori ist etwas, worauf wir Italiener stolz sind. Es ist schade, dass ein Weltmeister – noch dazu einer, der in Monza seinen ersten Grand Prix gewonnen hat, eine Kontroverse ausgelöst hat, die genauso überflüssig wie heuchlerisch ist.“