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Formel 1: Star haut wütend ab – jetzt folgt die bittere Erkenntnis

Ein Star der Formel 1 hatte die Schnauze gestrichen voll und verließ sein Team. Jetzt folgte die bittere Erkenntnis, wo das Problem lag.

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Formel 1: Alle Fahrer der Saison 2023

Am 5. März 2023 startet die neue Formel-1-Saison. Wir stellen die alle Fahrer der neuen Saison vor.

„Ich bin froh, dass es vorbei ist.“ Die knallharte Ansage nach dem letzten Rennen ließ keine Fragen offen: Die andauernden Ausfälle waren maßgeblich für den Alpine-Abschied von Fernando Alonso. Während die Legende zu Aston Martin wechselte, betrieb sein Ex-Team in der Formel 1 Schadens-Analyse.

Mit Erfolg: Die Ursache für die Defekt-Serie scheint gefunden. Zu spät, um Fernando Alonso zu halten. Gerade rechtzeitig, um das Problem vor der nächsten Saison der Formel 1 zu beheben.

Formel 1: Alpine findet Ursache für Ausfall-Serie

Es war eine frustrierende Saison für Fernando Alonso. In sechs der 22 Rennen bekam er die Zielflagge nicht zu sehen. Fünfmal waren es technische Defekte, die ihn ausscheiden ließen. In Mexiko riss dem Spanier endgültig die Hutschnur. „Immer geht an Auto 14 etwas kaputt“, wütete er. „Ich hatte fünf Motorschäden in diesem Jahr, glaube ich. Dann gab es das Problem im Qualifying in Australien, und in Österreich konnte ich aufgrund eines kompletten Blackouts überhaupt nicht einmal starten.“

„Es ist erstaunlich, dass in jedem Rennen nur ein oder zwei Autos ausfallen – und immer ist es Auto 14″, stellte er seinen Rennstall an den Pranger. Die Quintessenz ist inzwischen bekannt: Alonso zog die Reißleine und verließ das Renault-Team.

„Wasserpumpe hat uns die ganze Saison über Kopfzerbrechen bereitet“

Dort ist nun das Problem der Ausfallserie gefunden. Nicht der Motor selbst, dafür aber die Wasserpumpe hatte andauernd für Ärger gesorgt und seine benachbarten Geräte mit in den Tod gerissen. „Die Wasserpumpe hat uns die ganze Saison über Kopfzerbrechen bereitet. Wir haben sie 2022 so weit verbessert, wie wir konnten, aber das war eindeutig nicht genug“, gesteht Motorenchef Bruno Famin gegenüber „Motorsport Total„.


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„Es war das Konzept der Wasserpumpe selbst, das wir ändern mussten, und wir werden es für 2023 ändern. Dann hoffen wir wirklich, dass das Problem ab dem nächsten Jahr gelöst sein wird.“ Zu spät. Seinen Star hat Alpine längst verloren. Immerhin sieht es nun mit Blick auf 2023 besser aus.