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Biathlon WM 2024: Konsequenzen nach deutschem Debakel? „Müssen alles auf links drehen“

Der Start in die Biathlon WM 2024 war für die DSV-Athleten zum vergessen. Nun nimmt Sportchef Felix Bitterling die Mannschaft in die Pflicht.

© IMAGO/Ulrich Wagner

Das sind die Disziplinen im Biathlon

Biathlon ist eine der beliebtesten Wintersportarten. In diesem Video stellen wir dir die einzelnen Disziplinen vor.

Noch keine Medaille, große Material-Probleme und der Kampf gegen die Zeit – für die deutschen Biathletinnen und Biathleten läuft die Biathlon WM 2024 im tschechischen Nove Mesto alles andere als erfolgreich. Mit Blick auf die kommenden Rennen muss sich im DSV-Team einiges ändern.

Das weiß auch DSV-Sportchef Felix Bitterlich, der sich nun auch öffentlich an die Mannschaft wendet. Vor allem ein Problem macht den Skijägern derzeit zu schaffen. Die Sportler selbst geben sich kämpferisch, dass die Biathlon WM 2024 noch eine sportliche Wende nimmt.

Biathlon WM 2024: Bitterling nimmt Mannschaft in die Pflicht

Nach der ersten Woche steht noch keine Medaille auf der Habenseite. Die DSV-Athleten kämpfen mit Materialproblemen, die mit der Umsetzung einer EU-Richtlinie zusammenhängen. Das Verbot von Fluor-Wachs, das der Biathlon-Weltverband IBU seit dieser Saison konsequent umsetzt, macht dem deutschen Team bei Temperaturen weit über null Grad zu schaffen.

 „Dieses Fluorfrei ist jede Woche wieder ein Tanz auf der Rasierklinge und so eine Klinge ist schmal. Man kann sehr, sehr schnell in eine Richtung runterfallen“, sagte DSV-Sportdirektor Bitterling.

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„Wir müssen alles auf links drehen“, verlangte der DSV-Sportchef: „Wir werden uns zusammensetzen, Trainerkreis und Chefwachser, einfach um einen Plan zu machen und Ideen auszutauschen. Wir müssen auch mal ‚outside the Box‘ denken, also außerhalb unseres Systems.“ Wir müssen jetzt „in den Quark kommen“.

„Geben uns nicht geschlagen“

Auch die Biathletinnen und Biathleten setzen alles daran, in den kommenden Wettkämpfen nach Medaillen zu greifen. „Wir geben uns nicht geschlagen“, machte Franziska Preuß deutlich. Die 29-Jährige ist überzeugt davon, dass im Damen-Einzel (Dienstag, 13.02, 17:10 Uhr) übers Schießen viel möglich sei: „Wir sind alle gute Schützinnen, das ist definitiv auch meine Motivation.“ Vielleicht, so Preuß weiter, „finden wir bis dahin ein Geheimrezept für die Ski“.


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Benedikt Doll setzt mehr denn je auf eine sportliche Top-Performance. „Wir sind läuferisch stark unterwegs, am Schießstand passt es eigentlich auch“, erklärte der 33-jährige DSV-Routinier: „Wir müssen es halt hinkriegen, dass alles zusammenpasst. Laufen, Schießen und Ski – dann sind wir mit dabei.“