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Formel 1: Alonso droht Sperre – jetzt geht sein Team einen drastischen Schritt

Wenn Fernando Alonso in der Formel 1 so weiter macht, muss er bald ein Rennen zuschauen. Sein Team will das unbedingt verhindern.

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© IMAGO/Michael Potts

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Auch in der Formel-1-Saison 2024 gehen wieder 20 Piloten an den Start. Wir stellen dir in diesem Video alle Fahrer vor.

Beim Sprintrennen der Formel 1 in China kollidierte Fernando Alonso mit seinem Landsmann Carlos Sainz (Ferrari). Die Folge: Alonso kassierte nicht nur eine Zehn-Sekunden-Strafe, sondern auch drei Strafpunkte.

Mit dem Urteil sind Alonso und sein Rennstall Aston Martin überhaupt nicht einverstanden, haben jetzt offiziell Protest eingelegt. Hintergrund dürfte auch eine drohende Rennsperre für den Formel-1-Star sein.

Formel 1: Aston Martin legt Berufung ein

Für die Kollision mit Sainz kurz vor Ende des China-Sprints bestrafte die Rennleitung Alonso mit zehn Strafsekunden und drei Strafpunkten. Die Zeitstrafe hatte letztlich keinerlei Auswirkungen mehr auf Alonsos Rennen, denn in der Folge des Unfalls musste er seinen Wagen mit einem Reifenschaden vorzeitig abstellen.

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Die Strafpunkte hingegen sind es, die Alonso und Aston Martin besonders stören dürften. Die drei Strafpunkte verdoppeln nämlich das Punktekonto des Spaniers. Damit steht er nun bei sechs Zählern. Drei hatte er sich Ende März in Australien wegen seines Manövers gegen George Russell (Mercedes) eingehandelt.

Zur Erinnerung: Bei zwölf Strafpunkten wird ein Fahrer für ein Rennen gesperrt. Und wenn Alonso in dem Tempo weitermacht, wird er diese Anzahl womöglich noch erreichen. Die Gefahr ist also durchaus greifbar.


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Anhörung vor Miami-GP

Aston Martin will dies aber unbedingt verhindern und hat nun von seinem Recht auf Überprüfung (Right of Review) Gebrauch gemacht. Am Freitag (3. Mai) findet vor dem Miami-GP eine Anhörung statt. Sollte Aston Martin dort „signifikante und relevante neue Beweise“ vorlegen können, wird der Fall neu aufgerollt. Alonsos Strafe könnte geändert oder gar zurückgenommen werden.