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Formel 1: Star-Fahrer muss plötzlich um Zukunft zittern – „Es gibt dunkle Seiten“

In der Formel 1 könnte es nach der Saison einige Fahrer erwischen. Bleibt sogar ein GP-Sieger ohne neuen Arbeitgeber?

Steht in der Formel 1 ein Star-Pilot vor dem Aus?
© IMAGO/Jan Huebner

Formel 1: Das sind alle Fahrer der Saison 2024

Auch in der Formel-1-Saison 2024 gehen wieder 20 Piloten an den Start. Wir stellen dir in diesem Video alle Fahrer vor.

Die Formel 1 ist zurück und auch in Imola ist die Zukunft zahlreicher Fahrer ein Thema. Schon zu Beginn des Jahres deutete sich eine spannende „Silly Season“ an. Über die Hälfte aller Fahrerverträge endet nach dieser Saison.

Während Stars wie Lewis Hamilton und Nico Hülkenberg (hier mehr zum Deutschen lesen) ihr Schicksal bereits in die Hand genommen und bei neuen Teams unterschrieben haben, stehen andere vor einer ungewissen Zukunft. So zum Beispiel Esteban Ocon. Er weiß nur zu gut: In der Formel 1 kann man schnell aufs Abstellgleis geraten.

Formel 1: Verkorkste Saison

Was kann man als ambitionierter Fahrer überhaupt nicht gebrauchen, wenn man auf den Sitz bei einem Top-Team schielt? Richtig, eine fürchterliche Saison. Doch genau die erleben Ocon und auch Teamkollege Pierre Gasly gerade bei Alpine. Der französische Rennstall ist die Enttäuschung des Jahres und kann sich von zahlreichen Rückschlägen nur langsam erholen.


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Zu Beginn sahen Ocon und Gasly nur die Rücklichter der Konkurrenz. Zuletzt verbesserte sich das Auto etwas. In Miami konnte Ocon den ersten Zähler der Saison einfahren. Es ist auch ein Zeichen an die anderen Teams der Formel 1: Schaut euch an, was ich trotz dieser Karre kann. Denn ein Verbleib Ocons bei Alpine ist alles andere als sicher.

Ocon kennt den Schmerz

Fakt ist: Ocons Vertrag endet – wie so viele andere auch – am Ende des Jahres. Und lieber früh als spät will der 27-Jährige wissen, wo er im kommenden Jahr fährt. „Das Wichtigste ist, so früh wie möglich Sicherheit zu haben. Das ist mein klares Ziel“, räumt er ein.

Aus seiner Sicht verdiene er auch weiterhin einen Platz im Rennzirkus, sagt der Grand-Prix-Sieger von Ungarn 2021. „Aber in der Formel 1 gibt es eine dunkle Seite, die ich auch nicht unbedingt mag“, so Ocon.


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Und er weiß, wovon er spricht. 2018 sagte er McLaren ab, nachdem er eine mündliche Vereinbarung mit Renault erzielt hatte. Die wiederum schnappten sich aber plötzlich Daniel Ricciardo, sodass er selbst ein Jahr zum Zusehen gezwungen war. Deshalb auch der Drang, die Zukunft schnellstmöglich fix zu klären.

Formel 1: Wohin geht es?

Und wohin könnte es für Ocon gehen? Gemanagt wird der Franzose noch immer von Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Geht bei den Silberpfeilen vielleicht noch eine Tür auf? Immerhin muss man Lewis Hamilton und seine sieben Weltmeistertitel ersetzen.