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Formel 1: Zoff eskaliert, Giftpfeile fliegen! Doch die Worte des Ferrari-Teamchefs überraschen

In der Formel 1 kracht es zwischen Charles Leclerc und Carlos Sainz gewaltig. Teamchef Fred Vasseur reagiert überraschend.

Bei Ferrari kracht es nach dem jüngsten Formel-1-Rennen gewaltig.
© IMAGO/Italy Photo Press

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Es kracht mal wieder in der Formel 1 – und dieses Mal so richtig. Ausgerechnet beim hochsensiblen Ferrari-Team hängt der Haussegen gewaltig schief. Auf den letzten gemeinsamen Meter drohen Charles Leclerc (hier mehr zu ihm lesen) und Carlos Sainz ihr gutes Verhältnis zu verspielen.

In Barcelona geraten die beiden Fahrer auf der Strecke aneinander, danach fliegen die Giftpfeile. Zulange darf sich Ferrari das nicht angucken, sonst drohen in der Formel 1 große Probleme. Umso überraschender sind die Worte von Ferrari-Teamchef Fred Vasseur.

Formel 1: Leclerc und Sainz sauer aufeinander

Der Schurke in diesem Stück ist schwer auszumachen. Auf der einen Seite fährt Carlos Sainz, der 2025 von Ferrari durch Lewis Hamilton ersetzt wird. Das weiß der Spanier seit Jahresbeginn und fährt seitdem um seine Zukunft. Auf der anderen Seite Ferraris Kronprinz Leclerc, der es gewohnt ist, dass sich das Team nach ihm richtet, und dementsprechend missmutig ist, wenn es mal nicht nach seinem Geschmack läuft.


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In Barcelona hatte Sainz seinen Kollegen in der zweiten Runde des Spanien-GP überholt. Dabei kam es zu einem kurzen Kontakt, weil keiner der beiden Fahrer nachgeben wollte. Die Formel 1 ist und bleibt nun mal ein Ego-Sport – das wurde auch nach Rennende deutlich.

Leclerc meckerte prompt los, er verstehe nicht, weshalb sich Sainz nicht an Absprachen halte. „Es ist unnötig“, wetterte er. Sainz hingegen konterte in Richtung des Monegassen: „Er beschwert sich zu oft nach dem Rennen über irgendetwas.“ Alle Zoff-Aussagen der Beiden kannst du hier nachlesen >>>

Vasseur auf Kuschelkurs

Wer erwartet hätte, dass Fred Vasseur schnell eingreifen würde, um Streit zu vermeiden und den Zerfall der Saison zu verhindern, der sah sich getäuscht. Der Teamchef spielte den Vorfall herunter. „Das war nur ein leichter Kontakt, der uns nichts gekostet hat“, kommentierte er den Vorfall.

Man sei auf den Plätzen 5 und 6 losgefahren und auf diesen auch ins Ziel gekommen. „Für mich ergibt sich daraus die Einsicht, dass wir im Qualifying einen besseren Job machen müssen“, wollte er sich gar nicht auf Diskussionen zu der Kollision einlassen.


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