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Abfahrt, Tiere oder Parkbahn? Unsere Thüringer Sommertipps

Maislabyrinth Erfurt
Foto: Helke Floeckner

Wohin in den Sommerferien? Unsere Autoren haben für euch die besten Tipps zusammengestellt. Heute Teil 3.

#Cursdorf: Die rasante Abfahrt beim Tubing

empfiehlt Ines Heyer:

„Ein bisschen Nervenkitzel gefällig? Auch im Sommer geht es auf der Tubing-Bahn in Cursdorf steil bergab – und das sitzend im Reifen (Tube), mit nur zwei Griffen zum Festhalten. Auf der 200 Meter langen Bahn mit 21 Prozent Gefälle nimmt man rutschend auf den Matten ganz schön Fahrt auf. Nach oben geht es nicht zu Fuß, sondern ­sitzend im Reifen. So lässt sich in Ruhe der schöne Blick auf den Thüringer Wald genießen.“ Geöffnet ist in den Sommerferien am 9./10. Juli, 23./24. Juli, 6./7. August jeweils von 13 bis 17 Uhr.
www.snowtubing-cursdorf.de

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#Arnstadt: Bekanntschaft mit Tieren

macht Jana Scheiding:

„Der kleine Tierpark ,Fasanerie‘ im ­Süden von Arnstadt ist mir in guter Erinnerung geblieben. Bis heute hat er nichts von seinem Charme verloren. Wer Tiere mag und ein wenig Zerstreuung sucht, dem kann ich diesen Tierpark nur empfehlen. Hier kann man spazierengehen, mehr als 50 Tiere beobachten oder einfach nur auf einer Bank sitzen und die Ruhe genießen. Oder ein gutes Buch lesen. Die Kinder können sich derweil auf dem Spielplatz austoben oder beim Ponyreiten vergnügen. Alles ist viel näher als in einem großen Zoo – mit Ziege und Esel kann man sogar nähere Bekanntschaft schließen.“
www.kulturbetrieb.arnstadt.de

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#Gera: Mit der Parkeisenbahn

fährt Simone Schulter:

„Ich fahre gerne mit der Bahn. Nur komme ich leider nicht mehr allzu oft dazu. Wer auf dem Dorf wohnt und viele ­Termine in der Woche zu erledigen hat, ist aufs Auto angewiesen. Deshalb setze ich mich gern in die Parkeisenbahn in Gera – die einzige ihrer Art in Thüringen – und genieße die Fahrt durch den Martinsgrund. Dabei überquert die Schmalspurbahn auf einer Strecke von 800 Metern einen Bach und zwei Brücken. An der Haltestelle Wolfsgehege bietet sich ein Tierparkbesuch an. An der Haltestelle Martinsgrund befindet sich ein Kletterpark. Die Parkbahn fuhr vor mehr als 40 Jahren als Pioniereisenbahn zum ersten Mal. Damals wie heute ­unterstützen junge Parkeisenbahner den Betrieb. Angeleitet werden sie von Hans-Joachim Lassmann, der auch gern die Fragen der Fahrgäste beantwortet.“
www.parkeisenbahn-gera.de

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#Erfurt: Picknick im Grünen

genießt Michael Steinfeld:

„Inselurlaub in Erfurt? Na klar. 300 Meter lang, rund 100 Meter breit ist das Klein-Venedig im Norden des Andreasviertels. Die Gera-Seitenarme und die Brücken darüber geben dem Lagunengrün seinen italienischen Namen. Vom Norden in die Altstadt führt hier der Weg entlang grillender und chillender Studenten, an Hunden und Herrchen ebenso vorbei wie an jungen Eltern samt Nachwuchs auf ausgebreiteten Decken. Die einen waten durchs Steinbett, die anderen tauchen die Füße in die Gera. Die Enten, die hier viel zahmer als andernorts scheinen, lassen sich gerne füttern. Ein schöner Ort für ein Picknick. Für alle, die ihren Futterkorb ungern selber packen möchten, hier noch ein anderer Location-Tipp: Der egapark Erfurt lädt im Sommer zu Picknicksonntagen ein und reist dabei kulinarisch um die Welt.“
www.egapark-erfurt.de

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#Erfurt: Durch das Maislabyrinth

irrt Helke Floeckner:

Keine Angst, jeder findet aus dem Erfurter Mais­labyrinth kurz vor Gispersleben wieder heraus. Früher oder später… Wer sich nicht ins immer höher werdende Grün traut, kann es sich auch so gutgehen lassen. Ganz ohne Wasser (dafür mit Essen und Getränken) kommt mit Sand und Fläz-Stühlen trotzdem Strandatmosphäre auf. Wer will, kann spielen – unter anderem Beachvolleyball oder Tischkicker – oder zu einem der hier veranstalteten Konzerte kommen. Beim Dunkelwerden wird jeden Abend ein Lagerfeuer entzündet. Tipp: Jeden Tag ab 18 Uhr muss kein Eintritt mehr bezahlt werden.
www.maislabyrinth-erfurt.de

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