Afghane (14) auf Schulhof attackiert und beschimpft

Nach einem rabiaten fremdenfeindlichen Angriff auf einem Schulhof in Kölleda (Kreis Sömmerda) ermittelt die Polizei. Wie eine Sprecherin am Freitag mitteilte, war ein Mann am Vortag auf das Gelände einer Regelschule eingedrungen und hatte dort einen 14-Jährigen aus Afghanistan attackiert. Er schlug den Teenager gegen den Kopf und würgte ihn.

Zudem soll er den Jungen, der mit leichten Verletzungen davonkam, ausländerfeindlich beschimpft haben. In Verdacht stehe ein 35-Jähriger aus der Region, der aber noch nicht zu den Vorwürfen gehört worden sei. Ermittelt wird wegen Hausfriedensbruchs, Körperverletzung und Volksverhetzung.