Frau in Ilmenau mit Hundeleine geschlagen und fremdenfeindlich beschimpft

Hunde müssen hier angeleint sein. (Symbolfoto)
Hunde müssen hier angeleint sein. (Symbolfoto)
Foto: imago

Eine unglaubliche Gewalttat ereignete sich bei Ilmenau. Ein zunächst unbekannter Mann schlug am Samstagvormittag eine Frau mit einer Hundeleine und beschimpfte sie ausländerfeindlich, teilt die Polizei mit. Die 55-jährige Frau ging am Samstag, 19. November, mit ihrem Hund bei Ilmenau im Waldgebiet an der „Dicken Eiche“ Gassi. Sie wollte in Richtung Martinroda laufen.

Ihr sei ein Paar begegnet, das mit zwei größeren Hunden unterwegs gewesen sei. Die 55-Jährige habe ihren kleinen Hund auf den Arm genommen, weil einer der großen Hunde nicht angeleint gewesen sei und auf sie zuliefe. Es sei zur Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf der unbekannte Mann mit der Hundeleine auf die 55-Jährige einschlug, teilt die Polizei mit. Auch ausländerfeindliche Äußerungen sollen gefallen sein.

Kriminalpolizei ermittelt wegen fremdenfeindlicher Äußerungen

Das Opfer ist osteuropäischer Herkunft, lebt aber seit über 20 Jahren in Deutschland und hat die deutsche Staatsbürgerschaft. Die Frau sei durch den Angriff verletzt worden und hätte sich ärztlich behandeln lassen müssen.

Wegen der ausländerfeindlichen Äußerungen hat die Kriminalpolizei Gotha die Ermittlungen übernommen. Die Hinweise auf den mutmaßlichen Täter waren so konkret, dass sich der Tatverdacht gegen einen 43-Jährigen aus Ilmenau richtet. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.