Noch weniger als in Jena: Nur 65 Thügida-Teilnehmer in Meiningen

Gegendemonstranten werfen in Jena aus einer Wohnung mit einem Beamer ein Bild von Hitler in einer rosa Uniform an eine Hauswand. (Symbolfoto)
Gegendemonstranten werfen in Jena aus einer Wohnung mit einem Beamer ein Bild von Hitler in einer rosa Uniform an eine Hauswand. (Symbolfoto)
Foto: Jan-Henrik Wiebe

Die rechtsextreme Vereinigung "Thügida" versammelte sich am Samstag, 26. November, zu einer Kundgebung in Meiningen. Die Thüringer Polizei war mit Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei und Beamten der Polizeiinspektion Suhl vor Ort. Unter dem Motto „Merkels Asyltraum ist geplatzt“ nahmen laut Polizei etwa 65 Menschen an der Kundgebung von "Wir lieben Meiningen"/"Thügida" von 15 bis 18 Uhr teil. Damit waren es noch weniger als beim Fackelmarsch von "Thügida" in Jena am 9. November, wo noch etwa 80 Rechtsextreme auf der Straße standen.

Den Neonazis stellte sich das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ mit einer Standkundgebung mit dem Thema „Meiningen ist bunt“ entgegen. Dem Demokratiebündnis folgten laut den Beamten rund 120 Menschen. Es sei während der beiden Veranstaltungen zu keinerlei Anzeigen gekommen, teilt die Polizei in Suhl weiter mit.