Apolda erwartet Besucheransturm zum Thüringentag am Wochenende

Flower-Power auf der Landesgartenschau in Apolda.
Flower-Power auf der Landesgartenschau in Apolda.
Foto: LGS Apolda
  • Apolda richtet Thüringentag und Landesgartenschau aus
  • Konzerte mit Tim Bendzko und Max Giesinger

Zum 16. Thüringentag unter dem Motto "Apolda klingt!" werden bis zu 150.000 Gäste in der 22.000-Einwohner-Stadt erwartet. Am Freitag um 19.00 Uhr eröffnen Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand (Freie Wähler) das Volksfest, das bis Sonntagabend Hunderte Veranstaltungen bietet - vom folkloristisch angehauchten Festumzug mit rund 3000 erwarteten Teilnehmern bis zu Deutschpop-Konzerten mit Tim Bendzko ("Nur noch kurz die Welt retten") und Max Giesinger ("Wenn sie tanzt").

Apolda gleichzeitig Ausrichter von Landesgartenschau und Thüringentag

Zum Programm gehören nach Angaben der Veranstalter unter anderem ein Mittelaltermarkt, Kinderfeste, Theater- und Sportangebote und ein Soldaten-Biwak aus der Napoleon-Zeit. Zwölf Bühnen sind quer durch die Innenstadt aufgebaut. Besinnung bietet das ökumenische Kirchendorf an der Lutherkirche, wo am Freitag auch der Eröffnungsgottesdienst des Thüringentages gefeiert wird.

Foto-Rundgang über Landesgartenschau

Mit Apolda ist erstmals eine Stadt zugleich Ausrichter von Landesgartenschau und Thüringentag - für die Organisatoren eine enorme Herausforderung vor allem in Sachen Sicherheit und Verkehr. "Wir haben zwei Sperrringe ausgewiesen, die nicht oder nur sehr eingeschränkt befahren werden dürfen", sagt Organisationschef Stefan Zimmermann. Auswärtigen Besuchern rät er dringend, mit Bus oder Bahn nach Apolda zu kommen, um ein Verkehrschaos möglichst zu vermeiden. Allein für den gut zweistündigen Festumzug am Sonntag rechnen die Veranstalter mit 75.000 Gästen.

Sicherheit: Mobile Zufahrtssperren und 200 Sicherheitsmitarbeiter

Für einen friedlichen Verlauf des Bürgerfests sollen neben der Polizei bis zu 200 Mitarbeiter von Sicherheitsdiensten unter anderem an den Zugängen zum Festgelände sorgen. Rucksäcke und große Taschen sind auf dem Festgelände tabu. An neuralgischen Punkten entlang der kilometerlangen Umzugsstrecke würden mobile Zufahrtssperren errichtet, so Zimmermann. 125.000 Euro kosten die Sicherheitsvorkehrungen für das Großereignis nach seinen Angaben, frühere Thüringentag-Städte seien mit 80.000 Euro ausgekommen.

Wie eine Frau in Eisenach dreist den Notruf missbrauchte

In Eisenach rief eine Frau die Polizei, deren Anliegen besser zu einem Schlüsseldienst gepasst hätte. (Symbolbild)
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