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SEK durchsucht Porzellanwerk in Ilmenau nach entflohenem Häftling

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Die Bekämpfung einer terroristischen Bedrohungslage simulieren Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei Frankfurt am Main (Hessen) am 08.09.2017. Angesichts der abstrakten terroristischen Gefährdungslage wurden die Spezialkräfte mit neuen Waffen und Fahrzeugen ausgestattet. Foto: Boris Roessler/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: dpa
  • SEK durchsucht Gelände der Porzellanfabrik in Ilmenau
  • Mann war aus dem Gefängnis Suhl-Goldlauter ausgebrochen

Ein Sondereinsatzkommando durchsucht seit dem späten Sonntagnachmittag in Ilmenau das Gelände der Porzellanfabrik nach einem geflohenen Häftling. Es gebe Hinweise, dass der Mann sich in dem Industrieobjekt in der Stadt aufhalte, sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes. Noch dauere der Einsatz an. Der 35-Jährige saß nach Angaben des Justizministeriums wegen des Verdachts auf Drogendelikte in Untersuchungshaft im Gefängnis in Suhl-Goldlauter. Ihm war am vergangenen Dienstag die Flucht gelungen. Die genauen Umstände teilte die Polizei nicht mit. Laut Landeskriminalamt handelt es sich um einen gefährlichen Straftäter.

So sieht der Mann aus:

Der Mann ist 1,72 Meter groß, hat dunkelblondes kurzes bis mittellanges Haar, grau-grüne Augen und mehrere Tätowierungen am rechten Unterarm. Bei seiner Flucht trug er einen dunkelblauen Pullover sowie eine ebenfalls dunkelblaue Hose.