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Vier Thüringer erhalten Bundesverdienstkreuz

Bundesverdienstkreuz
(Symbolfoto) Foto: Britta Pedersen/dpa
  • Vier Thüringer sind von Ministerpräsident Ramelow mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden
  • Einsatz für Geweinwohl nehme zu, meint Ramelow

Für ihr gesellschaftliches Engagement haben vier Thüringer am Mittwoch Bundesverdienstorden erhalten. Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) verlieh die Auszeichnung im Auftrag des Bundespräsidenten in der Erfurter Staatskanzlei.

Ausgezeichnet wurde Christa Lange aus Sondershausen für ihren Einsatz für Behinderte und ihr Engagement beim Roten Kreuz. Aus Bad Langensalza wurde der Unternehmer Bernhard Helbing geehrt. Er habe sich maßgeblich für das Zusammenwachsen von Ost und West eingebracht und den Strukturwandel zur sozialen Marktwirtschaft vorangetrieben.

Ramelow: Freiwilligenarbeit nimmt zu

Der Jenaer Alfred Hertel wurde unter anderem für seine besondere Arbeit in der Suchthilfe gewürdigt. Er gründete einen Selbsthilfeverein. Dittmar Heyder erhielt für sein Engagement in der Verkehrssicherheit die Auszeichnung. Er ist Gründungsmitglied und Vorsitzender der Verkehrswacht Arnstadt.

Die Zahl der Thüringer, die sich für das Gemeinwohl einsetzten, nehme zu, sagte Ramelow bei der Feierstunde. Gerade vor dem Hintergrund einer älter werdenden Gesellschaft müsste die freiwillige, gemeinnützige Arbeit gestärkt werden.