Stabiler Wachstum: Ausländische Studierende lockt es nach Thüringen

Der Anteil ausländischer Studenten an Thüringens Hochschulen hat sich in den vergangenen zehn Jahren etwa verdoppelt. Derzeit liege er bei 14 Prozent der Studierenden. (Symbolbild)
Der Anteil ausländischer Studenten an Thüringens Hochschulen hat sich in den vergangenen zehn Jahren etwa verdoppelt. Derzeit liege er bei 14 Prozent der Studierenden. (Symbolbild)
Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa
Viele von ihnen nehmen weite Reisen in Kauf: Mehr als die Hälfte der ausländischen Studenten an Thüringens Hochschulen stammen aus Asien. Sie zieht es besonders nach Weimar, Ilmenau und Jena.

Der Anteil ausländischer Studenten an Thüringens Hochschulen hat sich in den vergangenen zehn Jahren etwa verdoppelt. Derzeit liege er bei 14 Prozent der Studierenden, sagte Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) auf Anfrage. Insgesamt absolvierten 6900 junge Leute aus dem Ausland einen Bachelor- oder Masterstudiengang im Freistaat oder strebten einen Doktortitel an. „Thüringen ist vor allem bei Studierenden aus Asien - sie haben einen Anteil von 55 Prozent - sowie aus dem europäischen Ausland gefragt“, so Tiefensee.

Viele Asiaten unter ausländischen Studierenden

Die größten Gruppen stellten mit mehr als 1000 Studenten junge Leute aus China gefolgt von etwa 600 Indern. Aber auch aus Russland, der Ukraine, Vietnam, Brasilien, der Türkei und dem Iran kämen vergleichsweise viele Studierende. Um ihre Integration zu verbessern, gebe es seit knapp zwei Jahren auch ein Programm des Landes, das die Angebote der vier Universitäten sowie der Hochschulen unterstütze.

Programme zur besseren Integration

Dazu gehörten Deutsch- und andere Vorbereitungskurse am Staatlichen Studienkolleg in Nordhausen, ein mobiles Beraterteam sowie ein geregeltes Zulassungsverfahren für Studienbewerber aus Krisenregionen. Sie hätten es oft schwer, den Nachweis für ihre Hochschulzugangsberechtigung zu erbringen.

„Wir wollen deutlich mehr motivierte, studieninteressierte und studienfähige Zuwanderer für Thüringen gewinnen“, erklärte der Minister. Er bezeichnete es als erfreulich, dass die Zahl ausländischer Studierender konstant steige. Sie würden damit zur Stabilisierung der Studentenzahlen an den Universitäten und Hochschulen im Freistaat beitragen.

Musikhochule in Weimar mit 41 Prozent ausländischer Studenten

Besonders hoch ist nach Ministeriumsangaben der Anteil ausländischer Studenten an der Hochschule für Musik in Weimar mit rund 41 Prozent. An der Technischen Universität Ilmenau haben rund 21 Prozent der Studenten einen ausländischen Pass, an der Fachhochschule Jena seien es 18 Prozent. Gefragt seien vor allem Ingenieurwissenschaften, aber auch Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

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