Erstaufnahme in Suhl evakuiert - fünf Verletzte bei Schlägereien

Wegen eines Feueralarms ist die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Suhl in der Nacht zum Donnerstag kurzzeitig vollständig evakuiert worden. (Archivfoto)
Wegen eines Feueralarms ist die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Suhl in der Nacht zum Donnerstag kurzzeitig vollständig evakuiert worden. (Archivfoto)
Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Unruhige Nacht in der Flüchtlingsunterkunft in Suhl: Streitereien, Tätlichkeiten und ein Feueralarm sorgten für Hektik.

Mehrere Schlägereien, ein Randalierer und ein Feueralarm haben in der Nacht zum Donnerstag in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Suhl die Rettungskräfte beschäftigt. Zunächst war die Polizei gerufen worden, weil sich zwei 23-Jähriger und ein 43-Jähriger geprügelt hatten, wie die Polizei mitteilte. Zudem randalierte ein 30-Jähriger und warf Mobiliar in seinem Zimmer herum, nachdem ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes dem bereits Angetrunkenen den weiteren Konsum von Alkohol untersagt und eine Flasche konfisziert hatte.

400 Bewohner müssen Erstaufnahme verlassen

In der allgemeinen Unruhe, die durch die Vorgänge ausgelöst worden war, sorgte ein plötzlicher Feueralarm für weitere Aufregung. Das Gebäude wurde evakuiert, rund 400 Bewohner mussten das Gebäude verlassen. Dabei kam es den Polizeiangaben zufolge immer wieder zu Streitereien und Tätlichkeiten unter den Flüchtlingen.

Fünf Flüchtlinge in Suhl verletzt

Insgesamt wurden bei den Auseinandersetzungen fünf Flüchtlinge leicht verletzt und vier von ihnen im Suhler Klinikum behandelt. Gegen vier Tatverdächtige wird wegen Körperverletzung beziehungsweise gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die eingesetzten Rettungskräfte blieben unverletzt.

Wasserflasche als Drogenversteck: 31-Jähriger bei Kontrolle erwischt

Am Mittwoch wurde ein 31-jähriger Autofahrer von der Polizei im Landkreis Schmalkalden-Meiningen kontrolliert. Die Beamten fanden in einer Flasche versteckte Drogen.
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Foto: Polizei
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