Schlachtverbot für Thüringer Skandal-Schweinezucht aufgehoben

Die Thüringer Schweinezuchtanlage steht immer wieder in den Schlagzeilen. Dieses Mal jedoch zu Gunsten des Betriebes. (Symbolbild)
Die Thüringer Schweinezuchtanlage steht immer wieder in den Schlagzeilen. Dieses Mal jedoch zu Gunsten des Betriebes. (Symbolbild)
Foto: Stefan Sauer
  • Verterinäramt verhängt im Dezember Schlachtverbot für Schweinzucht Aschara
  • Landratsamt überprüft Zuchtanlage
  • Offenbar keine Gefahr für Verbraucher

Das Landratsamt des Unstrut-Hainich-Kreises hat das Schlachtverbot für Tiere aus der Schweinezuchtanlage Aschara aufgehoben. Nach Prüfung aller vorgelegten Unterlagen sei festgestellt worden, dass keine Gefahr für den Verbraucher bestehe, wie das Landratsamt am Freitag mitteilte. Deshalb sei das Mitte Dezember vom Veterinäramt verhängte Schlachtverbot am Montag wieder aufgehoben worden

Zuchtbetrieb Aschara wiederholt in Kritik

Bereits im Juni vergangenen Jahres war die Anlage wegen kranker Tiere vorübergehend geschlossen worden. Damals wurde eine Grundreinigung zugesagt, nachdem Ferkel wegen Keimen in den Ställen krank geworden waren. Schon Anfang des vergangenen Jahres waren in dem Betrieb schwere Verstöße gegen den Tierschutz festgestellt worden. Gegen Ex-Bauernpräsident Klaus Kliem, den damaligen Geschäftsführer des Betreiberunternehmens, wurde im April ein Schweinehaltungsverbot verhängt.