160 Stellen weniger bei Autozulieferer Mitec wegen Umbau

Der Umbau beim Eisenacher Autozulieferer Mitec Automotive kostet etwa 160 Mitarbeitern den Job. (Symbolfoto)
Der Umbau beim Eisenacher Autozulieferer Mitec Automotive kostet etwa 160 Mitarbeitern den Job. (Symbolfoto)
Foto: Martin Schutt/dpa
  • 160 Jobs fallen beim Autozulieferer Mitec in Eisenach weg
  • Damit reagiere das Unternehmen auf Zunahme von E-Autos

Der Umbau beim Eisenacher Autozulieferer Mitec Automotive kostet etwa 160 Mitarbeitern den Job. 120 Angehörige der Stammbelegschaft müssten gehen. Zudem würden bei weiteren 40 Arbeitnehmern auslaufende Verträge nicht verlängert, teilte die Mitec Automotive AG am Mittwoch am Unternehmenssitz in Eisenach mit. Ein Interessenausgleich und Sozialplan seien ausgehandelt. Mitec reagiert mit dem Umbau auf die erwarteten Veränderungen durch einen steigenden Anteil von E-Fahrzeugen. Mitec ist im Bereich Automobilantriebstechnik aktiv.

Mitec will sich durch Abbau auf Elektrifizierung des Automarktes einstellen

Nach Unternehmensangaben soll den Betroffenen bei der Stellensuche Unterstützung gegeben werden. Die Teilnahme an dem Programm sei freiwillig. Danach greife der Sozialplan, der betriebsbedingte Kündigungen regele. Mitec müsse seine Organisation an den Bedarf der Kunden in der Automobilindustrie anpassen, für die produziert werde, erklärte das Unternehmen. Ziel sei, „die Chancen der anstehenden Elektrifizierung des Antriebsstrangs bestmöglich nutzen zu können“. Die IG Metall hatte als Grund für den Stellenabbau auch eine veränderte Auftragslage genannt.

Momentan noch 1000 Mitarbeiter in Mitec-Niederlassungen

Die Mitec-Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben knapp 1000 Mitarbeiter vor allem in Eisenach und Umgebung, aber auch in China und den USA. Schätzungen der Gewerkschaft vom Dezember 2017 hatten noch von 180 Stellen gesprochen, die vom Abbau bedroht seien.

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