Obduktion von Leiche soll Klarheit nach Mordprozess schaffen

Eine Obduktion der Leiche, die in der Fulda zwischen Niederaula und Bad Hersfeld gefunden wurde, soll Klarheit über die Identität des Toten bringen. (Symbolfoto)
Eine Obduktion der Leiche, die in der Fulda zwischen Niederaula und Bad Hersfeld gefunden wurde, soll Klarheit über die Identität des Toten bringen. (Symbolfoto)
Foto: Ralf Roeger/dpa
  • Identität des Toten aus der Fulda steht noch nicht fest
  • Jetzt soll Obduktion Klarheit schaffen
  • Handelt es sich um das Opfer eines Mordfalls aus Gera?

Eine Obduktion der Leiche, die in der Fulda zwischen Niederaula und Bad Hersfeld gefunden wurde, soll Klarheit über die Identität des Toten bringen. Notwendig sei eine DNA-Analyse, sagte ein Polizeisprecher am Samstag in Fulda. Die Obduktion sei für Montag angesetzt worden. Ein Spaziergänger hatte den leblosen Körper am Freitag in der Mitte des Flusses entdeckt. Die Leiche hatte laut Polizei an einem Ast festgehangen. Die Feuerwehr holte den Körper aus dem Fluss.

Mann soll in Gera mit Messer getötet worden sein

Die Ermittler schließen nicht aus, dass es sich bei der Leiche um einen als vermisst gemeldeten Mann aus Gera handelt. Ein junges Paar aus Zwickau hatte im November einen Mord an einem 45 Jahre alten Mann aus der thüringischen Stadt gestanden. Sie hätten den Mann mit einem Messer getötet, um an sein Auto zu kommen. Die Leiche des Mannes warfen sie angeblich bei Bad Hersfeld in die Fulda. Das Opfer konnte damals trotz aufwendiger Suche nicht gefunden werden.