Mit bis zu 160 km/h durch Ostthüringen: Ausbau der Sachsen-Franken-Magistrale

Zwei Nahverkehrszüge der Deutschen Bahn stehen im Bahnhof von Altenburg vor halt zeigenden Signalen. (Archivfoto)
Zwei Nahverkehrszüge der Deutschen Bahn stehen im Bahnhof von Altenburg vor halt zeigenden Signalen. (Archivfoto)
Foto: imago/photothek
  • Die Sachsen-Franken-Magistrale soll für bis zu 160 km/h Höchstgeschwindigkeit ertüchtigt werden
  • Die Strecke führt durch Ostthürungen an Altenburg und Gößnitz vorbei
  • Dort laufen derzeit die Planungen der Deutschen Bahn für den Ausbau des Teilabschnitts

Im Altenburger Land laufen die Vorbereitungen für den Ausbau der Bahnstrecke von Leipzig nach Hof. Für den Streckenabschnitt der sogenannten Sachsen-Franken-Magistrale zwischen Trehma-Lehma und dem Bahnhof Altenburg ist das Genehmigungsverfahren eröffnet worden, wie die Bahn AG am Dienstag mitteilte. Hier sollen unter anderem sechs Eisenbahnüberführungen neu gebaut, Oberleitungen und Weichen erneuert und ein elektronisches Stellwerk errichtet werden. Während des sogenannten Planfeststellungsverfahren können Anrainer, Behörden und Verbände bis zum 5. März Einwände und Vorschläge vorbringen.

Was ist die Sachsen-Franken-Magistrale?

Die Sachsen-Franken-Magistrale, die von Leipzig beziehungsweise Dresden über Werdau bis nach Hof verläuft, wird bis voraussichtlich 2027 abschnittsweise modernisiert. Die derzeitige Streckenhöchstgeschwindigkeit soll dabei von 120 auf bis 160 km/h angehoben werden. Dafür werden die Gleise und Fahrleitungen auf der gesamten Strecke von 720 Kilometern erneuert sowie 233 Brücken, 65 Straßenunter- und Überführungen, 50 Personentunnel, Leit- und Sicherungstechnik auf den neuesten Stand gebracht.