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Mit Besen geschlagen und zugetreten: Fälle von häuslicher Gewalt in Rudolstadt

Der normalerweise bei Scheidung zu zahlende Versorgungsausgleich kann bei Gewalt in der Ehe entfallen.
Der normalerweise bei Scheidung zu zahlende Versorgungsausgleich kann bei Gewalt in der Ehe entfallen. Foto: dpa
  • Gleich zu zwei Fällen häuslicher Gewalt musste die Polizei am Mittwoch in Rudolstadt ausrücken
  • In einem Fall schlug sich ein Pärchen gegenseitig
  • Andernorts bedrohte ein Mann seine Freundin und trat zu

In der Nacht zum Donnerstag registrierte die Polizei in Rudolstadt gleich zwei Fälle häuslicher Gewalt. Einmal schlug sich ein Pärchen gegenseitig, in einem anderen Fall ging die Gewalt vom Mann aus, der noch vor Eintreffen der Polizei flüchtete.

Pärchen prügelt sich in Rudolstadt

Der erste Fall ereignete sich am Mittwochabend. Ein 30-Jähriger soll nach ersten Zeugenaussagen im Verlaufe eines Beziehungsstreits seine Lebensgefährtin unter anderem ins Gesicht geschlagen haben. Die Frau revanchierte sich nach Angaben des Mannes, indem sie ihn mit einem Besen gegen den Kopf schlug. Beide erlitten leichte Verletzungen im Gesicht. Die eingetroffenen Beamten konnten die Situation deeskalieren. Gegen das Prügel-Paar wurden Anzeigen wegen des Verdachts der Körperverletzung angefertigt.

43-Jähriger bedroht Lebensgefährtin und tritt sie

Zu einem zweiten Fall wurden die Beamten noch am gleichen Abend gerufen. Laut ersten Ermittlungen soll hier ein 43-Jähriger seine Lebensgefährtin bedroht und getreten haben. Die Frau erlitt dabei leichte Verletzungen. Noch bevor die Polizei am Einsatzort eintraf, soll der Tatverdächtige über den Balkon geflüchtet sein. Gegen ihn wird nun ebenfalls wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt.