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Thüringer Klinik weiht Landestelle für Hubschrauber ein

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Rettungshubschrauber Christoph 37 steht hinter dem Südharz Klinikum in Nordhausen an seinem Stützpunkt. Foto: imago/Thomas Müller
  • Ökumenischen Hainich-Klinikum nimmt Hubschrauberlandestelle in Betrieb
  • Klinik damit nun Teil der schnellen überregionalen Vernetzung
  • ÖHK in Mühlhausen verbessert so Versorgung eigener und fremder Patienten

Am Ökumenischen Hainich-Klinikum (ÖHK) in Mühlhausen ist eine neue Hubschrauberlandestelle in Betrieb gegangen. Das teilte die Klinik am Freitag mit. „Damit verbessern sich die Möglichkeiten der medizinischen Akutversorgung für die Patienten“, heißt es schriftlich von der größten Nervenklinik in Thüringen.

Lufttransport wichtig für Versorgung von Notfällen in Thüringen

Über die Landestelle direkt neben der Neurologie könnten Notfälle zu jeder Tages- und Nachtzeit ins Hainich-Klinikum verlegt oder bei Bedarf in andere Fachkliniken ausgeflogen werden. „In Mitteldeutschland gibt es verschiedene Kliniken, die mit hochtechnisierten und spezialisierten Behandlungsmethoden eine optimale Versorgung für ganz bestimmte Krankheitsbilder bieten. Der Lufttransport ist dabei die schnellste Möglichkeit, eine effektive Versorgung für Akutpatienten sicherzustellen“, so Marek Jauß, Chefarzt der Neurologie am ÖHK.

Ökumenischen Hainich-Klinikum vor über 100 Jahren gegründet

Für Jauß steht fest: „Mit der neuen Hubschrauberlandestelle ist unsere Neurologie nunmehr Teil dieser wichtigen überregionalen Vernetzung.“ Das ÖHK im Unstrut-Hainich-Kreis besitzt rund 500 Betten und hat etwa 1000 Mitarbeiter. Das Klinikum hat eine über 100 Jahre alte Tradition und wurde im Jahr 1912 als preußische Landesheil- und Pflegeanstalt gegründet.