Rentnerin an Krücken brutal hinterrücks beraubt – wegen 10 Euro

Der Räuber nahm die Tasche der Frau aus Gotha mit. (Symbolfoto)
Der Räuber nahm die Tasche der Frau aus Gotha mit. (Symbolfoto)
Foto: Arno Burgi/dpa
  • Rentnerin in Gotha hinterrücks niedergeschlagen
  • Dieb flüchtet unerkannt
  • Gothaer Polizei sucht Zeugen

In Gotha ist am Mittwochabend eine 82-Jährige von einem Unbekannten brutal beraubt worden. Wie aus einer Mitteilung der Polizei hervorgeht, war die Frau, die an einer Gehhilfe ging, gegen 20 Uhr in der Mairichstraße unterwegs, als sie bei einer Bäckerei von hinten einen Schlag auf den Kopf bekam und zu Boden ging.

Rentnerin in Gotha brutal niedergeschlagen

Ein Unbekannter soll der Rentnerin den grau-braun karierten Stoffbeutel entrissen haben und sei davon gerannt. Weil die Frau um Hilfe rief, wurden offenbar Zeugen auf das Geschehen aufmerksam. Einer der Zeugen habe den Täter in Richtung Reinhardsbrunner Straße verfolgt, verlor ihn dann aber aus den Augen.

Gothaerin kann sich an nichts erinnern

Die 82-Jährige kann sich laut Polizei an das Geschehen derzeit nicht erinnern, sie liege im Krankenhaus. Der Stoffbeutel sei wenig später in der Ernststraße gefunden worden – es fehlen zehn Euro.

Polizei aus Gotha sucht Zeugen

Der Unbekannte wird von der Polizei in Gotha wie folgt beschrieben:

  • etwa 17 bis 19 Jahre
  • Dreitagebart
  • südländischer Teint
  • dunkle Haare
  • schwarzes Basecap

Die Polizei sucht dringend Zeugen des Tatgeschehens und diejenigen, die den Täter auf seiner Flucht gesehen haben. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Gotha unter (03621) 78 14 24.

Groß-Razzia im Rotlichtmilieu : 1500 Beamte im Einsatz - Festnahme auch in Thüringen

Mit einer groß angelegten Razzia ist die Bundespolizei auch in Thüringen im Rotlichtmilieu im Einsatz gewesen.
Mit einer groß angelegten Razzia ist die Bundespolizei auch in Thüringen im Rotlichtmilieu im Einsatz gewesen.
Foto: Axel Vogel / dpa

Bundesweite Razzia: mehr als 60 Bordelle und Wohnungen durchsucht

Auch die Spezialeinheit GSG 9 war daran beteiligt. Bei dem Einsatz handelte es sich um die "größte Zugriffs- und Durchsuchungsmaßnahme seit Bestehen der Bundespolizei".
Mi, 18.04.2018, 10.19 Uhr

Auch die Spezialeinheit GSG 9 war daran beteiligt. Bei dem Einsatz handelte es sich um die "größte Zugriffs- und Durchsuchungsmaßnahme seit Bestehen der Bundespolizei".

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  • Bundesweit soll es die bisher größte Zugriffs- und Durchsuchungsmaßnahme der Bundespolizei sein
  • Auch in Thüringen war die Bundespolizei im Einsatz
  • Im Fokus stehen Zwangsprostitution und Menschenhandel
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