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Neue Panzer für Thüringen: Bundeswehr investiert 50 Millionen

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ARCHIV - Ein Kampfpanzer Leopard 2 fährt am 02.10.2013 während der Bundeswehr-Übung Landoperationen in Munster (Niedersachsen) schießend durch das Gelände. (zu dpa «EU-Staaten fassen Beschluss für Verteidigungsunion» vom 11.12.2017) Foto: Peter Steffen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Peter Steffen / dpa
  • Bundeswehr investiert rund 50 Millionen Euro in Bad Salzungen
  • Kaserne wird umfangreich ausgebaut
  • Spezielle Garagen für neue Panzer geplant

Die Bundeswehr will in den nächsten Jahren rund 50 Millionen Euro in ihre Kaserne in Bad Salzungen investieren. Laut MDR seien bis zum Jahr 2032 in der Werratal-Kaserne umfangreiche Baumaßnahmen vorgesehen. Der Sender bezieht sich auf Angaben des Bundesamts für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr.

Bundeswehr investiert in Bad Salzungen

Dem Bericht zufolge sollen unter anderem neue Unterkünfte sowie Büro-, Sanitäts-, Ausbildungs- und Lagergebäude entstehen. Damit wolle die Bundeswehr ein neues Unterbringungskonzept umsetzen, das vorsieht, dass Soldatinnen und Soldaten nach ihrer abgeschlossenen Grundausbildung Einzelzimmer bekommen. Für Rekruten sei die Unterbringung in Vier-Mann-Stuben vorgesehen.

Panzer „Puma“ bekommt Garagen

Außerdem seien speziell gesicherte Garagen für den Schützenpanzer „Puma“ geplant. Das neue Kriegsgerät soll den derzeit von der Bundeswehr verwendeten Schützenpanzer „Marder“ ablösen. In Bad Salzungen sind derzeit das Panzergrenadierbataillon 391 und weitere Einheiten mit insgesamt rund 1.200 Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilangestellten der Bundeswehr stationiert.