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Trockenheit: Besondere Vorkehrungen für SMS-Festival

SonneMondSterne SMS-Festival aus der Luft
SonneMondSterne 2016: Blick auf das SMS-Festivalgelände. Foto: Stefan Thomas / dpa

Das Techno-Festival „SonneMondSterne“ am Bleiloch-Stausee in Saalburg gilt als eines der größten für diese Musikrichtung in Deutschland. Und wieder werden Zehntausende Fans erwartet.

Der Bühnenaufbau läuft seit Tagen, die ersten Besucher haben ihre Zelte auf den umliegenden Campingplätzen bezogen: Beim Techno-Festival „SonneMondSterne“ am Bleiloch-Stausee feiern die Fans elektronischer Musik am Wochenende eine riesige Open-Air-Party. Die Veranstalter erwarten rund 40.000 Besucher, die von Freitag an Auftritte von rund 250 internationalen Musikern und DJs erleben können. Das Festival gilt als eines der größten für elektronische Musik in Deutschland. Es ist ausverkauft.

40.000 Besucher bei SonneMondSterne-Festival erwartet

Zu den auftretenden Szene-Größen gehören Paul Kalkbrenner, David Guetta und Steve Aoki. Kalkbrenner kommt mit seinem jüngst veröffentlichten neuen Album „Parts of Life“ an den mit 28 Kilometern Länge und 215 Millionen Kubikmetern Wasservolumen größten Stausee Deutschlands. Die DJs und Live-Künstler treten auf acht großen Bühnen auf, ein DJ-Boot dreht jede Stunde eine Runde auf dem See.

Trockenheit fordern Veranstalter und Festivalbesucher

Hitze und lange Trockenheit fordern Veranstalter und Festivalbesucher in diesem Jahr besonders. Mehr Duschen als in den Vorjahren seien aufgebaut, das Kontingent an Feuerlöschern erhöht worden, berichtete Uwe Oertel von den Veranstaltern. Es würden regelmäßig Brandschutzstreifen auf Quads unterwegs sein. Um nicht in der Sanitätsstation zu landen, sollten die Besucher viel Wasser trinken und an Sonnenschutz denken.

Polizei rüstet sich für Großereignis

Auch die Polizei rüstet sich für das Großereignis. Eine mobile Wache werde in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsgelände betrieben, teilte die Landespolizeiinspektion Saalfeld mit. Auf dem Bleiloch-Stausee selbst seien auch mehrere Boote im Einsatz. In den Vorjahren verliefen die Veranstaltungen nach Darstellung der Sicherheitskräfte ausgesprochen friedlich. Allerdings wurden immer wieder illegale Drogen bei Festivalbesuchern entdeckt; 2017 kam es deswegen zu rund 300 Strafanzeigen. Auch in diesem Jahr müssen sich die Besucher wieder auf gezielte Kontrollen gefasst machen.